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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfizmaier.

Das  Ni-ya:
^  Pe  ,Pistazienbaum'  1  ist  der  Baum  -s^J  Khiö.
Die  üblichen  Bedeutungen  der  fünf  richtschnurinässigen
Bücher:
Auf  den  Grabhügel  der  Lehensfürsten  pflanzt  man  Pistazienbäume. ­

Das  Buch  der  Han:
Zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Tschau  erstanden  alle  Pistazienbäume, ­
  welche  auf  den  Erdhügeln  von  Tschang-ngan  verdorrt ­
  und  gefallen  waren,  und  bekamen  Blätter.  Die  Insecten
bildeten  durch  Zernagen  die  Schriftzeichen  ^  jG  jjf
kung-sün  ping-ki  ll  ,der  Fürstens'ohn  Ping-ki  wird  eingesetzt'.
Als  später  der  Kaiser  Tschao  starb,  gelangte  der  König  von
Tschang-yi  zu  der  Rangstufe.  Nach  sieben  und  zwanzig  Tagen
wurde  er  abgesetzt,  und  man  zog  dem  Kaiser  Siuen  entgegen
und  setzte  ihn  ein.  Kaiser  Siuen  führte  den  Namen  Ping-ki.
Später  veränderte  man  den  Namen  zu  ft)  Siün.
Das  von  Sie-sching  verfasste  Buch  der  späteren  Han:
g|  Yti-yen  von  Tschin-lieu  war  Aufseher  der  Posthäuser ­
  der  Provinz.  Kaiser  Kuang-wu  gelangte  auf  dem  Jagdzuge ­
  des  Winters  nach  Wai-hoang.  Er  fragte  Yen  um  die
Zahl  der  Pistazienbäume  in  den  Gärten  und  Wäldern.  Yen
wusste  sie  überall  genau.  Er  wurde  hierdurch  bekannt.
Das  von  Wang-yin  verfasste  Buch  der  Tsin:
J-  0,  Wang-peu  führte  den  Jünglingsnamen  fjjpt  Wciyuen.
  Es  schmerzte  ihn,  dass  sein  Vater  nicht  durch  das  Himmelsloos ­
  geendet.  Er  entsagte  der  Welt  und  leistete  keine  Dienste.
Er  führte  ein  Dach  zur  Seite  des  Grabes  auf  und  kam  am
Morgen  und  am  Abend  immer  dorthin.  Vor  dem  Grabe  verbeugte ­
  er  sich  und  rief  schmerzlich  mit  lauter  Stimme.  Er
hatte  einen  der  Pistazienbäume  vor  dem  Grabe  losgetrennt.
Peu  umklammerte  ihn  immer,  schleppte  ihn  und  vergoss

yjjjij  Po,  ein  nicht  genau  zu  bestimmender  Baum,  wurde  durch  ,Pistazienbauin 1
übersetzt.  Derselbe  hat  Aehnlichkeit  mit  dem  Baume  ^[jj-  Fei,  der  seinerseits ­
  ein  Nadelholz  mit  essbaren  Früchten,  ln  Japan  gebraucht  man  das
Zeichen  yjijij  mit  der  Aussprache  Kasiwa  gemeiniglich  und  irrthümlieh

  für

Kasiwa,  Steineiche.
            
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