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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

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Pfi  zm  aier.

Die  Ueberliefer  ungen  von  Unsterblichen:
Z|b  Fö-seng  war  zu  den  Zeiten  Thang’s  Richtiger
der  Bäume.  Fr  verzehrte  immer  Fichtenharz  und  baute  sich
ein  Felsenhaus.  Kaiser  Wu  von  Tschou  brachte  ihm  das
Frühlingsopfer.  *Jj|'fä:  Wö-tsiuen  1  verzehrte  gern  die  Frucht
der  Fichte.  Er  konnte  im  Fluge  einhergehen  und  erreichte
laufende  Pferde.  Er  schickte  Fichtensamen  dem  Kaiser  Yao.
Yao  war  nicht  fähig,  sie  zu  gebrauchen.
Der  Garten  der  Merkwürdigkeiten:
Gegen  das  Ende  der  Han  waren  grosse  Wirren.  Eine
Bewohnerin  des  Palastes  flüchtete  sich  vor  den  Waffen  auf
einen  Baum  des  Grabmales  über  dem  kleinen  gelben  Thore.
Sie  verzehrte  die  Früchte  der  Fichten  und  Pistazienbäume  und
empfand  dann  keinen  Hunger  mehr.  Auf  ihrem  ganzen  Leibe
wuchsen  Haare  von  der  Länge  eines  Zolles.  Als  die  Wirren
endeten  und  der  Friede  hergestellt  war,  hörte  Wu,  Kaiser  der
Wei,  von  ihr  und  liess  sie  ernähren.  Als  sie  wieder  Kornfrucht ­
  und  Reis  verzehrte,  fielen  ihr  die  Zähne  aus  und  ihr
Haupt  wurde  weiss.
Die  Denkwürdigkeiten  von  vielseitigen  Dingen  :
Wenn  man  bei  Verwüstung  und  Unordnungen  keine  Speise
erhält,  kann  man  die  Blätter  der  Fichten  und  Pistazien  klein  zerschneiden. ­
  Man  nimmt  sie  mit  Wasser  und  bewirkt  dadurch,
dass  sie  hinabgehen.  Je  nachdem  man  es  vermag  oder  nicht,
bemisst  man  es  nach  dem  nicht  hungrigen  Zustande.  Man  mag
sie  als  Brei  oder  klar  einnehmen,  so  ist  es  gut.  Man  soll  fünf
Löffel  voll  Blätter  des  Pistazienbaumes  und  drei  Löffel  voll
Fichtenblättor  gebrauchen.  Man  darf  das  Mass  nicht  überschreiten. ­

Die  Geschichte  von  Yün-nan:
In  Yün-nan  gibt  es  grosse  Fichtenzapfen.  Dieselben  sind
gleich  den  Fichtenzapfen  von  Sin-lo.
Die  von  Tscheu-king-schl  verfasste  Geschichte  des  Berges
ISf  Liii:
Der  Felsen  des  steinernen  Thoros  ist  ein  Fichtenwald.
Derselbe  ragt  im  Süden  über  die  Schlucht  des  steinernen  Thores.
  Wenn  man  aus  der  Schlucht  zu  ihm  hinaufblickt,  so  sind

1  Wö-tsiuen  war  ein  unsterblicher  Mensch  zu  den  Zeiten  des  Kaisers  Yao.
            
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