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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

Denkwürdigkeiten  von  don  Bäumen  China's.

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Das  Buch  der  Liang:
m  m  ^jS-  Thao-hung-king  liebte  zu  Zeiten  den  Fichtenwind. ­
  1  In  dem  Vorhofe  und  in  dem  Schlosse  pflanzte  er  lauter
Fichten.  So  oft  er  ihr  Rauschen  hörte,  hatte  er  Freude.  Zu
Zeiten  wunderte  er  an  den  Quellen  und  Felsen  umher.  Wer
ihn  von  ferne  sah,  hielt  ihn  für  einen  unsterblichen  Menschen.
Das  Buch  der  Tsehin:
Üt  Tsch’ang-ki  führte  den  Jünglingsnamen
Tsch’i-yen.  Als  der  spätere  Gebieter  zur  Nachfolge  gelaugte,
war  Ki  vielseitiger  Gelehrter  für  die  Söhne  des  Reiches  und
Gelehrter  dos  Lernens  für  den  östlichen  Palast.  Der  spätere
Gebieter  besuchte  einst  das  Kloster  Khai-schen  auf
dem  Borge  £ij]  Tschung.  Die  Diener,  die  berufen  waren
und  sich  anschlossen,  sassen  in  einem  Fichtenwalde  im  Siidwesten
  des  Klosters.  Man  forderte  Ki  auf,  die  Bedeutungen  zu
erklären.  Um  die  Zeit  suchte  man  den  Rennthierschweif,  doch
dieser  war  noch  nicht  gekommen.  Der  spätere  Gebieter  forderte ­
  die  Diener  auf,  einen  Fichtenzweig  zu  nehmen.  Er  übergab ­
  diesen  eigenhändig  Ki  und  sprach:  Du  kannst  ihn  statt
des  Rennthierschweifes  nehmen  und  auf  uns  zurückblicken.  —
Die  Diener  sprachen:  Dieses  ist  ja  Tsch’ang-ki’s  spätere  Sache.
Das  Buch  der  späteren  Wei:
ISpk  Kien-tschin  hatte  die  Trauer  um  den  Vater.
Innerhalb  des  Begräbnissplatzes  pflanzte  er  mit  eigener  Hand
Fichten  und  Pistazienbäume.  In  den  Tagen  des  vollkommenen
Winters  trug  er  auf  dem  Rücken  Wasser  und  grub  die  Erde
auf.  Die  Greise  des  Bezirkes  bedauerten  ihn  und  halfen  ihm
nach  Kräften.  In  zehn  Jahren  war  der  Hügel  fertig,  und  die
Bäume  hatten  Blätterfülle.
|J|j  Hiä,  König  von  Peng-tsching,  begleitete  den  Kaiser
auf  dessen  Reise  nach  der  Hauptstadt  von  ^  Tai.  Man  machte
Halt  auf  dem  Gebiete  von  Thung-ti  in  Schang-thang  auf  einem
Gebirgswege,  bei  einigen  Zehenden  grosser  Fichten.  Um  die
Zeit  hielt  der  Kaiser  den  Sonnenschirm  vorwärts.  Er  ging
hierauf  umher  und  dichtete  ein  bilderloses  Gedicht.  Er  hiess
Leute  es  Hiä  zeigen  und  sprach:  Ich  habe  ein  Gedicht  verfertigt. ­
  Obgleich  ich  keine  sieben  Schritte  ging,  ist  auch  keine

Den  durch  die  Fichten  wellenden  Wind.
            
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