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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

Xenophontische  Studien.

175

A  n  li  a  n  g.
Da  ich  nachträglich  den  Parisinus  1G42  (C)  erhalten  habe,
so  will  ich  gemäss  der  früheren  Andeutung  S.  115  die  Lesearten
derselben  und  zwar  bei  dem  geringen  Umfange  der  Schrift
vollständig  mittheilen.  Die  Vergleichung  ist  nach  dem  Texte
der  Oxforder  Ausgabe  von  Dindorf  gemacht,  wobei  sich  von
selbst  versteht,  dass  der  Codex  alle  die  Stellen  bietet,  welche
dort  als  Interpolation  aus  dem  Texte  ausgeschieden  sind.
Die  äusserst  nett  geschriebene  Handschrift,  welche  dem
15.  Jahrhunderte  angehört,  enthält  auf  277  Blättern  '):  Xenophons
Ilellenika  (f.  2,  a  bis  61,  a),  dann  nach  einigen  leeren  Seiten
die  Apomnemoneumata  (65,  a  bis  107,  b),  den  Agesilaos  (107,  b
bis  116,  a),  den  Hieran  (116,  b  bis  124,  b),  dann  nach  einigen
unbeschriebenen  Blättern  Platons  Kepublik  (128,  a  bis  208,  b),
Symposion  (208,  b  bis  222,  b),  Minos  (223,  a  bis  228,  a),
hierauf  nach  einigen  unbeschriebenen  Seiten  die  opoi  llXd-wvo?
(231,  a  bis  233,  a).  Es  folgen  "llpwvoc  GTspsop-sTpixa  (233,  b  bis
237,  a),  f.  237,  b  und  238  sind  leer,  239,  a  und  b  steht  ein
kleiner  Tractat  Etc  ra  irspi  itpovotag  Ttvd  aimsAouvra,  240,  a  bis  244,  a
KXauoiou  IT-oAsp.aiou  irspt  xptT7)piou  xat  ^ysp.ovixoü,  f.  244,  b  und  245
sind  unbeschrieben,  246,  a  bis  250,  b  KXauSi'ou  IHoXsp.atou  Trspt
Ttöv  oupaviwv  xGxXwv  ,  251,  a.  bis  259,  a  IlToXsp,ai'ou
wepl  Kpoyäpurt  xavöviov,  f.  259,  b,  260—262  sind  leer,  263,  a  bis
264,  b  TOtpexßoXv)  ix  tou  ßißXfou  tou  arociavoö  oO  yj  ixtypa©-/)  pwp.aVx<x
ü,  ip.cpuXuov  ß.  c^yxpiatc  aXeljavSpou  xat  xat'oapoc,  264,  b  bis  275,  b
a--iavou  pfop.atxöv  ejjupuXi'wv  o,  275,  b  bis  276,  b  cwoOpou  Taoat
aXeqdväpou,  276,  b  bis  277,  a  tou  <piXvj  xup s  p.avoui]X  tou  eoegiou  gv./oi
dp  ~ov  ßacuXia  aXeljavopov,  277,  a  tou  aurou  p.eTa<ppatmxoi  axo  Ttvo?
~wv  tou  Xouxiavoö  Xöywv  eic  sixova  syouGav  i£ürj-pa^y]|j.svov  xbv  tou
äXsl;äv3pou  ydp-ov,  277,  a  bis  277,  b  Bruchstück  einer  naturhistorischen ­
  Schrift:  geXx/ix  Xi-psTai  öca  töv  työuwv  Xsraoa?  oux
Der  Codex  zeigt  sich  durch  die  genaue  Vergleichung,  wie
nicht  anders  zu  erwarten  war,  als  Vertreter  jener  Mischclasse,
welcher  die  sämmtlichen  Handschriften  ausser  A  und  B  und
den  von  Edwards  benützten  Vaticani  angehören.  Der  Text  ist
jedenfalls  bei  der  Abschrift  oder  vielleicht  schon  in  dem  Exem-Vgl.

  C.  E.  Cbr.  Schneider  zu  Plat.  Rep.  I,  p.  XXXII.
            
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