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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

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S  c  h  e  n  k  1.

Besorger  der  Engelmann’schen  Ausgabe  in  Vorschlag  bringt.
Diese  beiden  Ausdrücke  finden  sicli  verbunden  de  rep.  Ath.
1,  5  sv  8s  xtj)  agaOia  ts  ixXsiotrj  y.at  axatjta  xai  icovrjpfa.  Doch
ist  es  nicht  recht  begreiflich,  wie  diese  allbekannten  Wörter
in  axvjpta  verderbt  wurden.  Ich  glaube  daher,  dass  hier  ein
seltenes  Wort  vorlag,  welches  den  Abschreibern  Kopfbrechen
machte;  vielleicht  darf  man  auf  azaaOaXix  rathen,  das  auch
An.  IV,  4,  14  steht,  freilich  nur  in  den  besseren  Handschriften,
während  die  schlechteren  xvjc  aiOptac  lesen.  Dass  äxacrOaXla  gleich
ußptc  für  unsere  Stelle  gut  passen  und  sich  zweckmässig  mit
■/.x/J.y.  verbinden  würde,  liegt  auf  der  Hand.  Was  den  Fehler
anbelangt,  so  vergleiche  man  noch  III,  5,  13,  wo  a/J.oi  aus
aOXvjxat,  das  Weiske  herstellte,  verderbt  ist.  —  IV,  2,  28  xat
ixpotaxacOat  xe  aöxwv  toutouc.  Wäre  die  überlieferte  Leseart  richtig,
dann  müsste  man  aus  dem  Vorhergehenden  extSugouci  ergänzen
und  xe  mit  dem  folgenden  y.at  correspondieren  lassen.  Aber  ich
zweifle  sehr,  ob  sich  eine  solche  Verbindung  der  beiden  Sätze
rechtfertigen  lässt.  Dazu  kommt,  dass  dann  xoixouc,  wie  Schneider
richtig  bemerkt,  überflüssig  wäre.  Somit  gewinnt  die  Vermutlmng
von  Stephanus  Wahrscheinlichkeit,  dass  ein  Verbum,  etwa  eOsAougi,
ausgefallen  ist,  wodurch  auch  der  Bau  des  Satzes  ein  mehr  entsprechender ­
  würde;  xe  aber  müsste  man  entweder  mit  Stephanus
in  ‘(s  verwandeln  oder,  was  sich  vielleicht  noch  mehr  empfehlen
dürfte,  31  herstellen.  —  IV,  2,  39  xouc  p.sv  xupctvvou?  etc  xov  Srjgov
Ö^crogev  bemerkt  Cobet  (N.  L.  703)  mit  Recht,  dass  xupdvvouc
hier  unpassend  sei,  da  es  ja  im  Vorhergehenden  xupavvou?  xtvä;
heisst.  Wenn  man  meint,  xouc  p.ev  xupotvvouc  sei  hier  so  gesagt,
als  ob  Euthydemos  vorher  nicht  von  einigen,  sondern  von  den
Tyrannen  im  Allgemeinen  gesprochen  habe,  und  darin  einen
Humor  finden  will,  so  ist  mir  dies  geradezu  unbegreiflich.
Wenn  aber  Cobet  xoixcu;  p.ev  hersteilen  will,  so  halte  ich  es  für
leichter,  xou;  p.ev  xotoöxoo?  zu  schreiben.  Da  xupavvou?  unmittelbar
vorhergeht,  so  hat  ein  Schreiber,  der  dies  Wort  noch  im  Gedanken ­
  hatte,  es  für  xotouxovi;  gesetzt.
            
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