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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

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S  chenkl.

des  Heeres  zu  bringen,  wornaeh  das  vordere  und  hintere  Glied
aus  den  tüchtigsten,  die  mittleren  hingegen  aus  den  minder
tüchtigen  gebildet  werden  sollen.  Somit  bezieht  sicli  cocrarep  iv
ohoSop.i'a  auvTiOsiai  nicht  etwa  auf  das  zunächst  stehende  Glied,
sondern  auf  das  Ganze.  Man  wird  aber  zugeben,  dass  dann
aiwiOsiat  ein  unpassender  Ausdruck  ist.  Es  kann  dies  wol  von
den  Backsteinen  und  Balkon  gesagt  werden,  minder  richtig
aber  von  den  Grundsteinen  und  Dachziegeln.  Nichts  liegt  daher
näher,  als  dass  aura'Oexai  der  Zusatz  eines  Lesers  ist,  der  ein
solches  Verbum  bei  den  Worten  fixjxsp  ev  o«ooop.ia  vermisste,
während  doch  die  Fassung  des  ganzen  Satzes  entschieden  gewinnt, ­
  wenn  man  dasselbe  aus  tot-/Ovj  entnimmt.
IV.
Wie  schon  im  zweiten  Abschnitte  bemerkt  wurde,  finden
sich  in  unseren  Handschriften  drei  grössere  Lücken  (II,  3,  19,
III,  9,  12,  IV,  4,  13),  welche  durch  die  Excerpte  bei  Stobäus
ergänzt  werden.  Sie  sind  sämmtlich  dadurch  entstanden,  dass
der  Schreiber  des  Archetypon  unserer  Codices  von  einem  Worte
auf  das  gleiche  später  vorkommende  (mpeksla,  Xsyovxi)  oder  auf
ein  ähnliches  (von  ao'.y.oc  auf  Sbwcwc)  abirrte.  Alle  anderen  Lücken,
die  bisher  nachgewiesen  worden  sind,  betreffen  nur  einzelne
Wörter.  Ich  will  dieselben,  insoferne  ihre  Annahme  und  Ergänzung ­
  für  sicher  gelten  kann,  hier  anführen,  um  für  die
folgende  Erörterung  einen  festen  Boden  zu  gewinnen,  und
gelegentlich  eine  Bemerkung  beifügen.  Die  Stellen  II,  6,  39
und  II,  9,  5  erweisen  sich  dem  Sinne  und  der  Construction
nach  als  lückenhaft.  An  der  ersteren  Stelle  wird  man,  wie
schon  Bessarion  andeutete,  -otsiv  ooicoq  zu  schreiben  haben;  auf
das,  was  in  V  steht,  outm?  oip.at  oelv  Ovjpäv  'ijp.äc  ist  nichts  zu
geben.  Ebenso  wenig  Verlass  hat  die  Ergänzung  der  anderen
Stelle  in  V  xat  aÜTÖiv  rtva  ^poaszaXsÜTo,  die  auch  in  stilistischer
Hinsicht  bedenklich  ist.  Man  möchte  an  -m\  myo.  xtva  denken,
wenn  nicht,  wie  Madvig  Adv.  crit.  I,  358  mit  Recht  bemerkt,
schon  im  Vorhergehenden  angedeutet  sein  müsste,  dass  es  sich
bloss  um  einen  Sykophanten  handle,  welcher  des  abschreckenden
Beispieles  wegen  gepackt  und  vor  Gericht  gezogen  werde.
Daher  vermuthet  Madvig  tm  twv  (twv  tw)  auxo<pavreuvTU)v  xov  Kpixcüva
  Iveuptazei.  Aber  es  ist  doch  sehr  bedenklich  dieses  Verbum
            
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