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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

Xenophontische  Studien.

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exeßuo  (so  Cobet  Nov.  lect.  576;  der  Fälscher  hat  dies  vielleicht
bei  der  Ueberarbeitung  in  eßtwaev  geändert)  a'ptaxoc  av  Sox-el  ä'pymv
-j-evsaOat,  Xeysxat  .  .  .,  so  würde  man  an  dieser  Fassung  wohl  nicht
Anstoss  nehmen.  Natürlich  ist  das  nur  beispielsweise  gesagt;
denn  bei  solchen  überarbeiteten  Stellen  wird  es  nie  gelingen
die  ursprüngliche  Hand  mit  Sicherheit  herzustellen.  Doch  mag
sich  dies  verhalten,  wie  es  will,  so  viel  steht  fest:  eine  Benützung ­
  der  Anabasis  lässt  sich  im  Oikonomikos  nicht  nachweisen
  und  damit  fällt  auch  jeder  etwaige  Schluss  auf  eine
spätere  Abfassungszeit  dieses  Dialoges.
Nachdem  wir  über  die  ursprüngliche  Gestalt  der  Apomnemoneumata
  und  über  die  Bearbeitung,  in  welcher  sie  uns
jetzt  vorliegen,  gesprochen  haben,  kommen  wir  auf  die  kleineren ­
  Zusätze,  durch  welche  der  Text  dieser  Schrift  entstellt
ist.  Die  Entdeckung  und  Ausscheidung  dieser  zahlreichen
Embleme  verdankt  man  besonders  dem  Scharfsinne  Dindorf’s
und  Cobet’s,  Einiges  haben  allerdings  schon  früher  andere  Gelehrte, ­
  namentlich  Schneider  und  Ernesti  geleistet,  und  auch
Bessarion  hat  manche  Stellen,  indem  er  sie  in  seiner  Uebersetzung
  einfach  wegliess,  als  unecht  bezeichnet.  Die  Zusätze
sind  nun  sehr  verschiedener  Art.  Einige  möchte  man  jenen
Interpolationen  anreihen,  welche  wir  in  der  obigen  Erörterung
dem  Bearbeiter  zugeschrieben  haben,  so  die  von  Dindorf  verdächtigte ­
  Stelle  I,  4,  12  xb  äs  y.at  xac  x<5v  cbpoätatwv  tqäovixi;  xou;
gev  aXXotc  i^woip  äouvat  xsptYpdthavxec  xou  stoui;  ypävov,  vj|Ttv  äs  cruvsyö?
geypt  Y'jpoii;  xaüxa  xapsyetv,  in  welcher  auveywi;  an  Guvsyeoxäxot?  IV,
5,  9  erinnert,  I,  4,  13  v)  xpcp  gaGyatv  ey.xovrjaat,  gleichfalls  von
Dindorf  verworfen,  II,  6,  14  Xs'fs'.v  xs  y.at  xpaxxstv,  was  Schütz
beseitigt  hat;  denn  diese  beiden  Zusätze  sind  ganz  in  der  Manier ­
  des  Bearbeiters.  Natürlich  kann  auch  Anderes  desgleichen
Ursprunges  sein;  nur  fehlt  es  zu  einer  solchen  Vermuthung  an
einem  bestimmten  Anhaltspuncte.  Eine  zweite  Gruppe  besteht
aus  müssigen  Randbemerkungen  von  Lesern.  Als  solche  geben
sich  gleich  auf  den  ersten  Blick  zu  erkennen:  1,  1,  18  ev  <0
yv  ‘/.axa  xou;  vop.ouc  ßcuXeuastv  (Bisschop),  1  wie  das  Imperfectum
V  deutlich  verräth,  dann  I,  3,  13  die  Notiz  tauig  os  w.\  ot  spwxsp

Der  Kürze  wegen  sind  hinter  den  Zusätzen  gleicli  die  Namen  derjenigen,
die  sie  zuerst  entdeckt  haben,  bemerkt.
            
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