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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

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S  chcnk  1.

Muster  von  Stilistik;  auch  sollte  man  wohl  aiaOop.svoui;  YjSr (
erwarten.  §.  9  hat  schon  Dindorf  äEioXö-fw;  YjäeaOat  gerügt,
welches  ganz  dem  apy.oüvxwp  ijoscOat  in  der  gleichfalls  unechten
Stelle  I,  3,  15  entspricht.  Und  wie  armselig  ist  im  folgenden
Satze  die  Wiederholung  xd  eipvjp.sva  .  .  .  em  xol?  sipy)p.evo'.c.  Noch
auffälliger  ist  §.  10  die  Construction  •/.axe/o;j,ev(;>  lici  xw  cttuouSoc^eiv
ixspi  xd?  e'f/uxäxw  vpovdc,  welche  schon  Schneider  tadelte;  sie
kam  schon  Abschreibern  bedenklich  vor,  da  in  B  für  eixl  xw:
Txepl  x'o  gesetzt  ist,  was  sich  aber  wegen  des  folgenden  icepl
nicht  halten  lässt;  Schneider  und  Bornemann  haben  etc!  eingeklammert, ­
  Koraes  dachte  an  tab  xou.  Auch  xd?  eyY UTi * tü)  fjboyä?
ist  ein  seltsamer  Ausdruck.  §.  11  begegnet  uns  die  Phrase
xwv  Sid  xoü  crüp.axo?  ■/jSoväW,  worüber  wir  schon  oben  (S.  110)
gesprochen  haben;  weiterhin  fällt  zoieTv  auf,  das  Cobet  (N.  L.
683)  streichen  will.  Am  Schlüsse  steht  der  unleugbar  schlecht
stilisierte  Satz  y.ai  Abyw  y.ai  epyco  StaXeYovxa?  zaxa  yivq  xd  p.ev  ayaOa
ixpoaipelaOat,  xwv  ol  y.ay.üv  obce^ecOai.  Was  hier  zai  Epyw  besagen ­
  soll,  ist  nicht  abzusehen;  es  wird  aber  begreiflich,  wenn
man  erwägt,  dass  der  Interpolator  diese  Uebereinstimmung
von  Wort  und  That  auch  schon  im  vierton  Capitel  hervorzuheben ­
  suchte,  wie  denn  dies  gleich  wieder  im  folgenden  geschieht; ­
  1  die  Phrase  hioCKiyo'naq  zaxd  ysrq,  welche  an  diesem
Platze  ganz  unverständlich  ist,  hat  er  aus  dem  folgenden  entnommen, ­
  um  auf  oiakeYEuOai  zu  kommen.  Den  ersten  Satz  im
§.  12  y.ai  oüxw?  e<prj  apiaxoo?  xe  y.ai  Euoaqaoveaxdxou?  avSpa?  yiy'teaOca
y.ai  StaXsYxaÖai  Buvaxwxdxou?  hat  schon  Schneider  als  eine  blosse
Wiederholung  des  Schlusssatzes  des  Capitels  verworfen.  Der
Interpolator  hat  ihn  hier  eingefügt,  weil  er  hier  das  offenbar
echte  Stück  ftpv)  ol  y.ai  .  .  .  BiaXezxizwxaxou?,  das  ursprünglich  in
der  Gegend  von  IV,  6,  15  gestanden  haben  mochte,  anflicken
wollte,  um  dann  mittelst  der  stereotypen  Phrase  w?  de  y.ai  .  .  .
Xlfeiv,  welche  ihn  deutlich  kennzeichnet,  einen  Uebergang  zu
gewinnen.  Nur  hat  der  Interpolator,  wie  Schneider  ganz  richtig
bemerkte,  übel  daran  gethan,  YjYsp.öv'.y.wxäxou?  in  eu§iat|j.ovecjxdxou?
zu  ändern.  Freilich  suoaip.ovEaxdxou?  schien  ihm  besser  zum  Vorhergehenden ­
  zu  passen;  auch  verdeckte  diese  Variation  doch
einigermassen  die  Entlehnung.  Wenn  man  diese  Einzelnheiten

1  Man  vergleiche  I,  6,  6,  worüber  wir  schon  gesprochen  haben.
            
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