Xenophontische Studien.
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seine Machwerke ein, sondern änderte auch den Zusammenhang
nach seinem Belieben, wobei er dann durch kleine Einschiebsel,
die sich hinreichend durch ihre ungeschickte Fassung charakterisieren,
die fehlende Verbindung herzustellen und einen leichteren
Uebergang zu erzielen versuchte.
Die Schlussworte des vierten Capitels Totaüxa . . . Xeywv xe
zai Tcpaxxüv SixaiOTEpou? Egoist xcu? 7tXr)aict£ovxa<; hat Dindorf mit
Recht verworfen. Es stört uns in denselben nicht bloss das
alberne xpaxxwv, während doch nur Xs^uv am Platze sein kann,
sondern auch die ungeschickte Nutzanwendung, welche ganz
den falschen Epimythien der Fabeln gleicht. Wenn dieses
Schlusswort von Xenophon herrührt, dann müsste er angenommen
haben, dass Sokrates auch den Hippias bekehrt und ihm
bessere Ansichten über die Gerechtigkeit beigebracht habe.
Konnte er aber so etwas glauben?
Das fünfte Capitel bezeichnet Dindorf als unecht; Sauppe
Ann. crit. XXX bemerkt hierüber ,Sunt quae displiceant,
maxime extremo capite, ceterum oratio Xenophontea est.‘ Das
würde freilich nur beweisen, dass der Interpolator in diesem
Capitel besser als im dritten den Stil und Ton Xenophons
getroffen hat (und dieses Lob, wenn es ein Lob ist, will ich
ihm auch nicht streitig machen); es sind aber damit die grossen
Schwierigkeiten, welche dieser Abschnitt darbietet, keineswegs
beseitigt. Der Eingang des Gespräches erinnert mit seiner
Breite und seinen leeren Phrasen ganz an die früher besprochenen
unechten Proömien. Auch im Ausdrucke ist manches
bedenklich. So gleich die Construction vo[R£wv yap Eyy.paxeiav
ÜTtdp^etv ayaObv e’vat iw p.eXXoru y.xXcv xi zpa^siv, wo uzap/siv überflüssig
und unpassend ist, zumal da es ohne Dativ steht, weshalb
es auch schon einige Handschriften (DEJ) und Victorius in den
Randnoten der Aldina auslassen; in V 2 ist statt dieses Wortes
eine Lücke. Weiterhin ist itpüxov p.sv und exsixa an dieser
Stelle seltsam genug. Auch wird man billig erwägen müssen,
ob man Xenophon einen solchen Satz Zutrauen kann: <xsi p.sv
oüv Ttspi xwv Tip'o; äpsxvjv /pr,Gi|i,iov aüxö? xe SisxsXei p.Ep.vy][Asvo?
xai xob? auvovxa? Tjdvxa; ÖTXO[Aip.V(](JX(i)V. Die das Gespräch unmittelbar
einleitenden Worte stimmen ganz mit jenen im vorhergehenden
Abschnitte überein. §. 6 befremdet die Stellung von
ooy.si aot; der Satz i) ou ooy.si . . . atpEtaöai ist überhaupt kein