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Sclienkl.
und y.a/va stammen aus I, 4, 13. Auch hat Krische (die theol.
Lehren der griech. Denker S. 220 ff.) richtig bemerkt, dass
die Gegenüberstellung von ol oXaoi Osot und c xov okov x.6ajj.ov
guvtotuov xe -/.a't cr’Jvr/wv der Sokratischen Theologie widerspricht
und auf einen Stoiker hinweist. Die Stelle, welche Clemens
von Alexandria zweimal im Protrept. 61, 12 und Strom. V,
714, 12 anführt, woraus Cyrill, contra Jul. I, 32, h und Euseb.
Praep. XIII, 678, d geschöpft haben, und die noch etwas vollständiger
von Stob. ecl. eth. II, 1, 20 citiert wird, scheint ein
Falsificat des Aristobulos zu sein, der die angebliche Xenophontische
Stelle, die ihm im Ausdrucke zu einfach erschien,
umarbeitete und mit dem poetischen Colorite ausstattete, um
sie der Sprechweise der Bibel anzunähern. Man vergleiche
oai’|j.ov£c ol xa pey.xxa äiaTtpaucrj^evoi, astwv -/.cd a-pe[A.{^tov, b ■äap.ipaY];
ooy.tov elvai rp.’.oq. Um so wunderlicher ist die Ansicht Cobets
(Mnem. XI, 391), der §. 14 nach jener Stelle 6 zap-sav)? bov.Sk/
elvai Ti'h’.oq schreiben will. Daraus also darf man nicht den
Schluss ziehen, dass die Stelle einmal eine andere Gestalt hatte,
ebensowenig aus dem Citate bei Cic. de deorum. nat. I, 12, 31.
Wie aus Philod. ixepl eüseßeiap fr. 20 hervorgeht, hat Cicero den
Satz: facit enim (Xenophon) . . . Socratern disputantem formam
dei quaeri non oportere aus Philodemos entnommen. Nichts
liegt nun näher als die Vermuthung, dass er auch bei dem
folgenden, wornach Sokrates die Sonne und den Geist als
Götter bezeichnet haben soll, dieselbe Quelle benützte. Wir
wissen freilich nicht, was Philodemos gesagt, ob Cicero dies
nur bloss übertragen oder in seiner Eilfertigkeit, mit welcher
er gerade diese Schrift compilierte, durch ein Missverständniss
einen anderen Sinn hineingelegt hat. Beide waren flüchtig
genug, um aus der Aehnlichkeit, welche §. 14 zwischen der
Sonne und dem menschlichen Geiste einerseits und der Gottheit
andererseits nachgewiesen wird, eine Identität des Wesens zu
machen (vgl. H. Sauppe, commentatio de Philodemi libro, qui
fuit de pietate, Göttingen 1864, S. 7). Minucius Felix p. 154
und Lactantius de ira XI, 13 haben bloss Cicero ausgeschrieben. 1
1 Dass die Stelle des Dion Chrys. Or. III, Vol. I, p. 125 R xo 3k pEyiuxov,
opac xov ip.iov, jcoao) pkv xäiv ävOpciraov ünepfyet p.axaptöxj)xi Oeo; üjv mit
Rüelisiclit auf 'Kr.. IV, 3, 14 geschrieben sei, wie Rulmken und nach ihm