Xenopliontisclie Studien.
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mit seinen unklaren Wendungen, welche auch gegen den Atheismus
und gegen den Sprachgebrauch überhaupt verstossen,
und die Nachbildung von Stollen der Kyrupädie. Wir wollen
zu diesem Zwecke das Capitel durchgehen und, was in dieser
Beziehung bemerken sw er th ist, kurz zusammenstellen.
Gleich im Eingänge heisst es Tb p.ev ouv Xeztizou; zai
7ipay.Tiz.oui; zai p.Y))ravizoU(: yiyvEoOat touc cuvövTac oüz sgtteuoev. Hier
ist die Häufung der Adjectivbildungen auf -zbc eben nicht wolklingend,
1 geradezu auffällig aber p/r^avizouc neben TtpazTizouc,
das in einer ganz anderen Weise III, 1, 6 gebraucht erscheint.
Im Folgenden sollte es statt actzwTEpou; doch vielmehr aotzou;
p.aXXov heissen. Im zweiten Paragraphe hat Niemand bisher
die Phrase outwe bpzXouvTi oder das Imperfectum SwiyoüvTO zu
erklären vermocht, wozu noch kommt, dass hier SwjyeurÖai seltsamer
Weise ohne Object steht. §. 6 heisst es von dem Wasser
auvtpsipstv oe zai aÜTo'u; worüber jeder verständige Leser
den Kopf schütteln wird, besonders wenn er das unmittelbar
folgende tcgcot toT; TpEoouoiv vjjj.ac; vergleicht. Gleich darauf liest
man die Form doOovsoTa-ov, während Xenophon sonst immer
doÜovwxaTO; gebraucht. Wenn Euthydemos §. 8 dvOpOircov evsza
sagt, so ist damit der im §. 9 und 10 folgenden Erörterung
der Boden weggezogen. Der Fälscher hat nicht bedacht, dass
es hier nothwendig töv u.kov svey.a heissen müsse. Weiterhin
beachte man in den Worten t( yap aXXo £wov aiyöv ts zai oiölv
zai ßoojv zai iirrcwv zai ovwv zai twv a’XXtov Opwv . . . nicht bloss
den ungeschickten Ausdruck, sondern auch die unpassende
Nachbildung von I, 4, 14 ou yap Ttdvu . . . ßtOTsüouoi. §. 11 hat
Schneider mit Recht p.vv;p.ovs6ovTE<; gerügt, das der Fälscher
offenbar gesetzt hat, um den chiastischen Parallelismus aiaOavöp.sOa
Xoyii^öp.Evoi und p.vv;p.ovEÜcv7sc zaTap.avOdvop.Ev anzubringen.
§. 12 ist eine verkehrte Nachahmung von I, 4, 15. Dass die
Stelle §. 13 zai b tov oXov . . . v^p.Tv eariv aus Xen. Cyr. VIII, 7, 22
entnommen ist, hat schon Schneider angedeutet und Herbst
weiter ausgeführt. Sie erinnert fast in jedem Worte an ihr
Urbild: tov oXov, ouve^wv, aei, aTpißij, äyi^paTov (denn ay^paxa verdankt
nur dem Irrthume eines Abschreibers seinen Ursprung,
der diese Adjectiva mit zaXa verband), dvap.apT^Twc; cuvTaxTcov
1 Sie findet sich freilich auch in echten Stellen, z. 13. I, 1, 7.