Xenopliontische Studien.
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darauf hin, dass doch ursprünglich jene Worte im Texte des
Stobäus standen; denn woher sollte xcü aojy.paxcu:; ov. etv d. i.,
wie Gaisford richtig erkannt hat, xoü Stoy.paxsi ooveivai gekommen
sein? Endlich scheint Arrianos Epict. Diss. IV, 1, 169 die
Worte etie! y.ai xb exetvou . . . gelesen zu haben, wie das die
Stelle rj y.ai itXetov wcps Aip.6? saxiv avOptoxotc fj p,vv;p.Y) andeutet.
Es sind also, wie es scheint, die Sätze cxt. .. szslvov bei Stobäus
nur durch Zufall weggelassen. Darin liegt also kein Beweis, wol
aber in der Gedankenleere und Ungereimtheit der Stelle, in
welcher die einzelnen Sätze keineswegs in einem logischen
Zusammenhänge stehen. Oder schliesst sich etwa y.ai yäp xai'Cwv...
passend an das Voi'hergehende an? Und auch zwischen diesem
und dem folgenden Satze besteht keine richtige Gedankenverbindung.
Endlich befremdet die Construction axoSs^saOai xiva,
für welche man nur Plut. Arist. 12 einigermassen vergleichen
kann, obwol dort äxoSE/eaOai in einem etwas verschiedenen
Sinne steht. Uebrigens ist mit der Ausscheidung des ersten
Paragraphes nichts geholfen. Wenn Dindorf sagt: ,Quod si
totum omittitur, satis apte sequentia y.ai yap -ai^wv . . . xou; cuvotaxpi'ßoua
1 . cum ioculciri Socratis etymologia verbi Euio/slcOai, qua
Über tertius clauditur, coniungentur 1 , so will mir dies ,apte‘
nicht in den Sinn. Man sehe nur die Schlussworte des dritten
Buches an und urtheile dann, ob sich y.ai yäp xa'Xwv passend
an dieselben anschliesst. Dazu kommt, dass hier, wie die Worte
ou xüiv xa x^p.axa xpoc &pav und später xa? ayaOac cpuGEic, xaiOEuOsvxac,
xaiost'ac zeigen, nicht von den cuvo'.axpi'ßovxsi; im Allgemeinen,
sondern von Jünglingen die Rede ist, welche mit Sokrates
umgiengen. Daher denn auch gleich im Folgenden über die
Unterredung mit Eutliydemos dem Schönen berichtet wird.
Der Ueberarbeiter scheint sich also hier ziemlich weitgreifende
Umänderungen erlaubt zu haben. Mit dieser Erkenntniss müssen
wir uns begnügen, da wir den ursprünglichen Text doch nicht
mehr herzustellen vermögen.
Xenophon hatte hier eine längere Auseinandersetzung
über den bildenden Einfluss, welchen Sokrates besonders auf
die mit ihm verkehrenden Jünglinge ausübte, eingeflochten
und gezeigt, wie er dabei die Verschiedenheit der Naturen
wol beachtete und je nach der Weise der Einzelnen den
richtigen Weg einzuschlagen verstand. Diese Erörterung schien