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Pfizmaier.
Das Buch Pen-thsao:
Die Sandlaus heisst auch J|| Schl-tsan ,die Steinseidenraupe“.
Die von Kö-hung angegebenen Heilmittel:
Um die Sandlaus zu vermeiden, gebraucht man Moschus
und grossen Knoblauch. Man vermengt dieses mit Schaffett
und zerstösst es. Man legt es in ein kleines Rohr und trägt es
an dem Gürtel. Das Mittel ist gut.
+ — H# § Schi-ni-schi-tschung ,das Insect der
zwölf Stunden“ ist ein chamäleonartiges Thier.
Die Denkwürdigkeiten von vielseitigen Dingen:
Im Süden von Kiao-tseheu gibt es ein Insect, welches
bisweilen einen Zoll lang und im Allgemeinen gleich einem
eingebogenen Finger ist. Die Gestalt desselben hat Aehnlichkeit
mit der weissen Steinblüthe. Man weiss nicht seinen Namen.
Wenn man es betrachtet, hat es keine bestimmte Farbe.
Auf schattigem Boden ist seine Farbe häufig grüngelb und
lichtgelb. Im Lichte der aufgehenden Sonne verändert sie sich
und ist bald grün, bald grüngelb, bald menuigroth, bald gelb,
bald rothweiss, bald hellroth. Die Mädchen nehmen es und
gebrauchen es als Kopfschmuck. Wenn man in dem tiefen
Gebirge Thai-schan ist, glaubt man, dass die Gegenstände
keine bestimmte Farbe haben. Man führt den rothen Wolkendunst
als ein Gleichniss an. Man hält sich an dieses und
hilft dadurch die Rede vollenden. Die Pfauenfedern verändern
sich ebenfalls in Bezug auf Glanz und Farbe und sind bald
gelb, bald roth. Doch sie vermögen es nicht in dem Masse
wie dieses Insect.
Die Denkwürdigkeiten von merkwürdigen Dingen des
Südens der Berghöhen:
In Yung-tscheu gibt es ein Insect, welches gleich einer
Eidechse ist. Sein Leib ist rund, doch sein Hals lang. Auf
dem Kopfe trägt es eine Mütze und ein Kopftuch. In einem
Tage verändert es je nach der Stunde seine Farbe. Ob es
grüngelb, roth, weiss oder schwarz sei, wurde noch nicht bestimmt.
Die Eingebornen können ihm keinen Namen geben.
Sie nennen es das Insect der zwölf Stunden. Wenn es den
Menschen beisst, ist der Biss unheilbar.