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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

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Schenkl.

was  ganz  auf  Par.  B  passt.  Dazu  kommt,  -dass  die  Varianten
keines  einzigen  der  angeblichen  Florentini  mit  Laur.  L  übereinstimmen.
  Allen  Zweifel  aber  behebt  die  Vergleichung  der  aus
ihnen  angegebenen  Varianten  mit  jenen  der  genannten  Parisini,
woraus  die  Identität  dieser  Codices  klar  hervorgeht.  Es  liegt
hier  also  eine  Mystification  oder,  was  mehr  Wahrscheinlichkeit
hat,  ein  gewiss  merkwürdiger  Irrthum  Owen’s  zu  Grunde.  Man
darf  daher  diese  Florentini  ruhig  bei  Seite  schieben.  4.  Die
beiden  Vindobonenses  s.  XV:  V 2  XXXVII  (70),  den  Ernesti
aber  nach  einer  ganz  ungenauen  Collation  benützt  hat,  und  V 3
XCV  (48).  Ich  habe  sie  selbst  vollständig  verglichen.  5.  Der
Guelferbytanus  August.  K  56,  22  membr.  s.  XV,  der  bloss
das  erste  Buch  enthält.  Die  Varianten  gibt  Sauppe  in  der
Appendix  zur  Leipziger  Ausgabe  (1834).  Ueber  die  übrigen
nicht  näher  bekannten  Handschriften  vergleiche  man  Sauppe
in  der  Praefatio  der  Tauchnitz’schen  Ausgabe.
Diese  Codices  bilden  mit  Ausnahme  der  drei  für  Edwards
verglichenen  Vaticani,  welche  ziemlich  genau  mit  B  übereinstimmen, ­
  eine  Mischclasse,  indem  ihr  Text,  obwol  sich
mehr  an  B  anschliessend,  doch  an  einer  Reihe  von  Stellen
mit  jenem  in  A  zusammen  fällt.  Dass  sie  alle  aus  einem  Archetypon
  stammen,  ergibt  sich  aus  einer  Reihe  von  Stellen,  wo
sie  zusammenstimmend  von  A  und  B  abweichen.  1
Sie  in  Gruppen  zu  theilen  ist  bei  dem  Umstande,  dass
ich  nur  von  DJKLRV'W 3  genaue  Collationen  besitze,  geradezu
unmöglich.  Sicher  stammen  J  und  R  wiederum  aus  einer  Quelle
und  zwar  gibt  R,  obwohl  jünger,  vermöge  seiner  sorgfältigen
Schreibung  diese  Quelle  getreuer  wieder.  Nahe  stehen  sich
DV 2  und  CEF,  so  weit  man  aus  den  Collationen  von  Gail
schliessen  kann.
Für  die  Kritik  bieten  sie  alle  freilich  ungemein  wenig.
Für  die  beiden  ersten  Bücher,  wo  wir  neben  B  noch  A
besitzen,  kommen  sie  eigentlich  gar  nicht  in  Betracht.  Was
sich  von  guten  Lesearten  gegenüber  AB  in  ihnen  findet,  ist
1  Man  vergleiche  in  dieser  Hinsicht  die  Varianten:  1,  4,  2  fjrj  [j.oe/ö[j.evov  AB,
dagegen  pl,  pp/avtöpsvov  B 3  und  die  übrigen,  II,  6,  17  013a  e<pr)  ö  iitoxpazrji
  AB,  welche  Worte  in  den  anderen  fehlen,  IV,  2,  ;>7  Kat  orju.ov
ap’  otaOa  T>  lartv;  OS|j.at  Eytoys  B;  die  übrigen  haben  diese  Worte  nicht
u.  dergl.
            
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