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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

Xenophontische  Studien.

n?»

verglichenen  Vaticani:  1.  Urb.  63  bombyc.  s.  XIV,  2.  Vat.
1619  und  3.  Vat.  1336,  beide  s.  XV.  1  Von  JR  habe  ich  eine
vollständige  Collation  des  dritten  Buches,  die  Herr  Dr.  A.  Mau
gemacht  hat. 2  3.  Die  Florentini  (Laurentiani):  L  Plut.  55,  21
s.  XIV,  aus  welchem  Herr  Dr.  II.  Hinck  das  erste  Buch  für  mich
verglichen  hat,  dann  Plut.  55,  22  und  Plut.  80,  13,  beide
gleichfalls  aus  dem  14.  Jahrhunderte.  Diese  drei  Codices  führt
Bandini  in  seinem  Kataloge  an.  Nach  der  Vorrede  in  der  Ausgabe ­
  von  Edwards  waren  für  diesen  folgende  Handschriften
der  Mediceischen  Bibliothek  verglichen  worden:  A  n.  1642
s.  XV,  B  n.  1643  s.  XV,  C  n.  1645  s.  XVI,  D  n.  1794,  E
n.  1740  s.  XIII.  Muss  nun  schon  der  Umstand  auffallen,  dass
diese  Handschriften  Bezeichnungen  führen,  wie  sie  in  der  Laurentianischen
  Bibliothek  bei  den  ursprünglich  derselben  angehörigen
  Codices  (und  diese  können  ja  allein  hier  in  Betracht
kommen,  weil  die  Vereinigung  anderer  Sammlungen,  z.  B.  der
von  San  Marco,  mit  der  Laurentiana  erst  später  erfolgte)  nicht
üblich  sind,  so  wird  dieses  Bedenken  noch  dadurch  vermehrt,
dass  die  Zahlen  dieser  angeblichen  Florentini  durchaus  mit  denen
der  Parisini  stimmen:  Flor.  A  1642  =  Par.  C  1642,  Flor.  B
1643  =  Par.  D  1643  (und  man  beachte  noch,  dass  Owen  von
Flor.  B  sagt:  ,Michaelis  Apostolii',  der  Par.  D  aber  wirklich
von  Michael  Apostolios  geschrieben  ist),  Flor.  C  1645  =  Par.
E  1645,  Flor.  D  1794  =  Par.  F  1794,  endlich  Flor.  E  1740  =
Par.  B  1740.  Von  diesem  sagt  Owen:  ,bonae  notae  s.  XIII',
1  Was  diese  Vaticani  anbetrifft,  so  worden  die  Angaben  von  Edwards-Owen
für  zwei  derselben,  nämlich  1336  und  1619,  durch  das,  was  mir  Herr
Dr.  A.  Mau  gütig  mittheilte,  bestätigt.  Nr.  1336  chart.  s.  XV  enthält
f.  1—50  die  Apomnemoneumata,  dann  51—79  die  Briefe  des  Isokrates,
79—198  des  Dion  Chrys.  £r)Top'.xai  p.EAEtai,  199  —  206  jipo).EYopev«  rtov
’Apia-sfSou  ).oywv.  Die  Handschrift  scheint  ziemlich  sorgfältig  geschrieben
zu  sein.  Vat.  1619  siebt  nachlässiger  aus;  f.  1  —  55  sind  Pergament  und
enthalten  Schriften  des  Manuel  Paläologos;  dann  folgen  auf  Papier  von
anderer  Hand  (s.  XV)  Sevotpemo;  p^paia  (verschrieben  statt  iijtopo;,  wie  bei
den  anderen  Büchern  steht)  d7ropV7]povsup.dT(üv  a  u.  s.  w.,  f.  118  /'JvpySTA/.d;,
135  hzizapypxos,  145  'Pptuv  J)  rupawixo?,  157  Tiep!  btmxij?,  169  rapi  Aax.
“oltrela;,  179  nept  nolixeta;  ’A0y)vatcov.  Hierauf  folgen  wieder  von  f.  186
an  von  anderer  Hand  Schriften  des  Manuel  Paläologos.  Urb.  63  war
nicht  an  seinem  Platze  und  überhaupt  nicht  zu  finden.
2  Ich  verdanke  diese  Collation,  so  wie  die  des  Laur.  55,  21  der  gütigen
Unterstützung  der  k.  Akademie  der  Wissenschaften.
Sitzungsber.  d.  phil.-hist.  CI.  LXXX.  Bd.  I.  Hft.  8
            
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