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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 80. Band, (Jahrgang 1875)

Xenopliontische  Studien.

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Ursprung  oder  ist  ein  Fehler  eines  Abschreibers,  veranlasst
durch  das  vorhergehende  oitoaxyLxaxoc.
Clemens  von  Alexandria  gibt  in  der  Anführung  der  Stelle
I,  3,  6  im  Paed.  II,  173,  33  und  Strom.  II,  492,  24  xd  dvaim-Oovxa
  statt  xd  üei'0svt<z,  wie  unsere  Handschriften  lesen.  Da  nun
das  Citat  bei  Plut.  Mor.  128,  d  ebenfalls  auf  xa  avasiscOovToi
hindeutet  und  auch  Stob.  Fl.  XVII,  44  (vgl.  CI,  20)  dieselbe
Leseart  bietet,  so  trage  ich  kein  Bedenken  xdva-Et'Oovxa  herzustellen.
  Dass  Plutarch  ungenau  citiert  und  Clemens  ihn  ausgeschrieben ­
  habe,  lässt  sich  bei  der  vollständigeren  Anführung
Strom.  II,  p.  492,  24  nicht  annehmen.  Zudem  hat  Clemens
Strom.  II,  485,  30,  wo  er  ’At.  II,  1,  30  (o  tX^jmüv  .  .  .  TuapaoxEudl^r]
citiert, 1  mehrere  gute  Lesearten  erhalten,  wie  -/.ai  vor  iva,  was
in  unseren  Codices  fehlt,  Tcapaoxsudib)  (codd.  -apaoxsud£et?)  und
zeigt  uns  durch  seine  Variante  oü  p.övov  xd?  xAtva?  p.akay.d?,  akkä
•/.st  xd  GxoßaÖpa  den  Weg  zur  Emendation  der  in  unseren  Handschriften ­
  entstellt  überlieferten  Worte  oü  [j.ovov  xd?  Gxpojp.vd?  p.aAa-•/.di,
  d’/.Xd  xal  xd?  xXi'va?  xai  xd  Cwoßaöpa.  Hier  kann  nämlich  xd?
y.Ai'va?  unmöglich  richtig  sein,  weil  Niemand  Vernünftiger  in  dem
Gebrauche  einer  xaivy)  einen  Luxus  sehen  wird;  Bettgestelle
gab  es  in  den  ärmsten  Häusern.  Und  wie  lächerlich  nimmt
sich  xd?  v./dvcz?  im  Munde  des  Sokrates  aus,  der  auch  nicht  auf
der  Erde,  sondern  auf  einem  ax,tjjwrou?  zu  schlafen  pflegte  (Plat.
Prot.  310,  c)l  Man  wird  also  xd?  xAtva?  aus  dem  Texte  entfernen ­
  müssen.  Wie  es  scheint,  war  zu  axpwp.vd?  die  Erklärung
xXiva?  beigeschrieben,  woraus  sich  leicht  erklärt,  wie  es  einerseits ­
  in  den  Text  unserer  Handschriften  einschleichen  und
andererseits  in  jenem  des  Clemens  cxpw|j.vd?  verdrängen  konnte.
Stobäus  Fl.  I,  101  stimmt  ganz  mit  unseren  Codices  überein.
In  den  Citaten  bei  Eusebius  Praeparatio  evangelica  sind
nur  einige  Stellen  bemerkenswerth,  nämlich  XV,  853,  d  (’Atj.
I,  1,  12),  wo  einige  Handschriften  irepi  aüxßv  bieten;  allerdings
mag  dies  nur  die  Correctur  eines  Abschreibers  sein,  aber
gewiss  eine  richtige,  wie  denn  schon  Schneider  mit  Rücksicht
auf  §.  15  xspi,  das  in  unseren  Codices  fehlt,  gefordert  hat
(vgl.  Hirschig  Phil.  IV,  362);  dann  854,  a,  wo  er  onuoXEcOai

1  Freilich  manchmal  ungenau  (vgl.  xaraxoifj-rjO^i;,  [xaXGaxai;).  Mit  A  lässt
er  te  vor  roXureXei?  weg,  mit  allen  Codices  hat  er  t:iv7]s,  Stobäus  rhj5.
            
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