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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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Vorzüge,  dass  es  der  Mühe  nicht  imvverth  schien,  dasselbe  durch
eine  kritische  Erläuterung  und  durch  die  Verbesserung  der  in  demselben ­
  vorkommenden  Fehler  für  ilie  Benützung  geeignet  zu  machen. ­
  Früher  konnte  von  einer  Benützung  wohl  nicht  leicht  die
Rede  sein,  da  die  aus  der  russischen  Handschrift  in  die  deutsche
Bearbeitung  und  in  den  Druck  übergegangenen  Fehler  von  der
Art  sind,  dass  die  Correctheit  an  und  für  sich  bei  keinem  einzigen
Worte  vorauszusetzen  ist,  sondern  erst  durch  Collationirung  ermittelt ­
  werden  muss.  Gelegenheit  zu  solchen  Versehen  gab  auch
die  Aehnlichkeit  oder  vollkommene  Uobereinstimmung  der  russischen ­
  handschriftlichen  Buchstaben  mit  gewissen,  jedoch  von  ihnen
verschiedenen  lateinischen.  So  finden  sich  h  durch  u,  n  durch  n,
in  durch  m,  n  durch  i,  oder  n  durch  s  wiedergegeben.  Ausserdem
noch  Verwechslungen  anderer  Art,  so  die  Setzung  von  t  für  n,  von
i  für  ii,  von  g  für  r,  in  den  Fällen,  wo  dieses'A  lauten  sollte.
Eine  Unterscheidung  der  grammatikalischen  Formen  kann
zwar  von  dem  genannten  Werke  nicht  erwartet  werden,  wenn  man
die  Umstände,  unter  welchen  dasselbe  entstanden,  berücksichtigt,
jedoch  als  zweckwidrig  muss  es  angesehen  werden,  wenn  Partikeln ­
  wie  r]  wa  und  -p  yakka  als  einen  Theil  des  Grundwortes ­
  ausmachend,  Vorkommen,  und  ganze  Sätze  oder  Redensarten ­
  die  Stelle  einzelner  Wörter  vertreten.
Der  Verfasser  gegenwärtiger  Durchsicht  hat  bei  seiner  Arbeit
zuerst  das  Wort  der  Sammlung,  genau  so  wie  es  in  der  deutschen
Bearbeilung  vorkommt,  angeführt,  hierauf  gibt  er  dasselbe  in  der
Schreibart  des  japanischen  Werkes  Mo-siwo-gusa,  oder  auch  eine
Analyse  des  ganzen  Ausdrucks,  wenn  derselbe  in  einer  Redensart
oder  Zusammensetzung  besteht.  In  den  Fällen,  wo  das  Wort  ganz
unzweifelhaft  richtig  oder  unrichtig  ist,  wird  dieses  durch  die  Abkürzungen ­
  R.  (Richtig)  und  Unr.  (Unrichtig)  bezeichnet.  Der  Zusatz ­
  „S.  in  den  Unters.”  bedeutet  eine  Hinweisung  auf  die  von  dem
Verfasser  in  den  Sitzungsberichten  gelieferten  „Untersuchungen
über  den  Bau  der  Aino-Sprache.”  Sonst  wird  bei  einer  unrichtigen
Schreibart  gewöhnlich  noch  angegeben,  wie  das  Wort  von  dem
deutschen  Bearbeiter  eigentlich  hätte  geschrieben  werden  sollen.
Wo  sich  gar  keine  Bezeichnung  findet,  ist  entweder  eine  Nuance
der  Bedeutung,  welche  aus  der  Erklärung  ersichtlich  ist,  oder  es
wird  eine  dialektische  Abweichung  vermuthet,  welche  in  den  Fäl-
            
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