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Vorzüge, dass es der Mühe nicht imvverth schien, dasselbe durch
eine kritische Erläuterung und durch die Verbesserung der in demselben
vorkommenden Fehler für ilie Benützung geeignet zu machen.
Früher konnte von einer Benützung wohl nicht leicht die
Rede sein, da die aus der russischen Handschrift in die deutsche
Bearbeitung und in den Druck übergegangenen Fehler von der
Art sind, dass die Correctheit an und für sich bei keinem einzigen
Worte vorauszusetzen ist, sondern erst durch Collationirung ermittelt
werden muss. Gelegenheit zu solchen Versehen gab auch
die Aehnlichkeit oder vollkommene Uobereinstimmung der russischen
handschriftlichen Buchstaben mit gewissen, jedoch von ihnen
verschiedenen lateinischen. So finden sich h durch u, n durch n,
in durch m, n durch i, oder n durch s wiedergegeben. Ausserdem
noch Verwechslungen anderer Art, so die Setzung von t für n, von
i für ii, von g für r, in den Fällen, wo dieses'A lauten sollte.
Eine Unterscheidung der grammatikalischen Formen kann
zwar von dem genannten Werke nicht erwartet werden, wenn man
die Umstände, unter welchen dasselbe entstanden, berücksichtigt,
jedoch als zweckwidrig muss es angesehen werden, wenn Partikeln
wie r] wa und -p yakka als einen Theil des Grundwortes
ausmachend, Vorkommen, und ganze Sätze oder Redensarten
die Stelle einzelner Wörter vertreten.
Der Verfasser gegenwärtiger Durchsicht hat bei seiner Arbeit
zuerst das Wort der Sammlung, genau so wie es in der deutschen
Bearbeilung vorkommt, angeführt, hierauf gibt er dasselbe in der
Schreibart des japanischen Werkes Mo-siwo-gusa, oder auch eine
Analyse des ganzen Ausdrucks, wenn derselbe in einer Redensart
oder Zusammensetzung besteht. In den Fällen, wo das Wort ganz
unzweifelhaft richtig oder unrichtig ist, wird dieses durch die Abkürzungen
R. (Richtig) und Unr. (Unrichtig) bezeichnet. Der Zusatz
„S. in den Unters.” bedeutet eine Hinweisung auf die von dem
Verfasser in den Sitzungsberichten gelieferten „Untersuchungen
über den Bau der Aino-Sprache.” Sonst wird bei einer unrichtigen
Schreibart gewöhnlich noch angegeben, wie das Wort von dem
deutschen Bearbeiter eigentlich hätte geschrieben werden sollen.
Wo sich gar keine Bezeichnung findet, ist entweder eine Nuance
der Bedeutung, welche aus der Erklärung ersichtlich ist, oder es
wird eine dialektische Abweichung vermuthet, welche in den Fäl-