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(S. 388.) Kömmt abermal der vom Dichter so oft angeführte
Koransvers vor, dass nicht der Mensch, sondern Gott der Schütze sei:
Als du schossest hast nicht du geschossen,
Sondern Gott der Herr hat es beschlossen.
LXXV. (S. 296.) Durch einen kleinen Beitrag aller Bewohner
von Tehrif wird der Fremde in den Stand gesetzt, seine Schulden
zu bezahlen, und haucht darüber seine Klagen am Grabe des
Marktvogtes aus,
LXXVI. (S. 406.) Der Schah Chuarefm’s sieht bei einer
Musterung der Reiterei ein Pferd, das ihm ungemein gefällt und an
dessen Schönheit er sein Herz hängt; sein Wefir Imadol-miilk
kühlt ihm hierüber das Herz ab, und der Schah nimmt sich das
Wort des Wefirs zu Herzen, der Commentar bemerkt zu diesem
Titel, dass Imadol-miilk der gewöhnliche Titel der Deftcrdare
Chuarefm’s gewesen sei; dieser Titel schliesst mit einem Distichon
aus des mystischen Dichters Sinaji Ilahiname, d. i. göttlichem
Buche:
Hat der Neid beim Waarenausruf Wort und Theil
Ist ihm Ju s uf für ein Stück von Leinwand feil.
Dieser Vers wird durch den Bezug auf die Koransstelle erläutert:
Und sie, die mad i ani tisch e n Kau f le u te, kauften
ihn um niedrigen Preis für gezähltes Geld und hatten
eben keine grosse Freude daran; der Commentar gibt dann
eine umständliche Auslegung dieses Koranswerses (des 21. der
XII. S., welche den Titel Jusuf führt), die verschiedenen Meinungen
über das gezählte Gold, ob es sieben, siebzehn oder zwei und
zwanzig Drachmen gewesen, oder ob Jusuf, wie Andere meinen,
von den Brüdern um zwei Kleider und einige Drachmen verkauft
worden sei, werden angeführt, so wie die verschiedene Meinung,
worauf sich die letzten Worte K,anü min ef-fähi d ine, d. i. sie
hatten keine Freude daran, beziehe, ob auf die Kaufleute oder auf die
Brüder. Marancius übersetzt das Wort fahidine mit: fuerunt
ex r epudia ntibus; und Kazimirski mit: tenant peu ä le
gar der.
Sahidin ist der Plural von Sahid, das insgemein einen
Einsiedler oder Enthaltsamen bedeutet, hier aber in dem Sinne
eines Verschmähenden gebraucht wird, weil dieKaufleute oder die
Brüder den Jusuf geringschätzten und verschmähten, wie Eremiten