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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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LX.  (S.  290.)  Der  den  Schatz  Suchende  wendet  sich  endlich
an  Gott  mit  der  Bitte,  dass  er  ihm  den  bisher  vergebens  gesuchten
Schatz  entdecken  möge.
LXI.  (S.  298.)  Eine  verborgene  »Stimme  zeigt  dem  Schatzsnchenden
  den  Ort  des  Geheimnisses  an  (S.  305).  Die  folgenden
Verse  über  die  Gastfreundschaft  in  den  Wüsten  und  in  den  »Städten:
Gastfreundschaft  gebürt  den  Beduinen,
Ist  von  Gott  verpfändet  ihnen,
Jeden  Tag  im  Dorf  ein  Fremder  neu,
Dem  als  Retter  Gott  nur  stehet  hei,
Jeden  Abend  dort  ein  andrer  Kreis,
Der  von  Gott  nur  zu  erzählen  weiss.
LXII.  (S.  310.)  Erzählung  von  dem  Kamele,  dem  »Stiere  und
dem  Bocke;  welche  mitsammen  einen  Bündel  Gras  fanden,  den
jedes  von  den  dreien  fressen  wollte.
LXIII.  (S.  313.)  Der  Musulman  sagt  seinen  beiden  Freunden,
den  Christen  und  dem  Joden,  was  er  gesehen,  worüber  sich  diese
ganz  betrübt.
LX1V.  (»S.  316.)  Der  König  von  Tirmid  lässt  in  seiner  Stadt
ausrufen,  dass,  wer  in  drei  oder  vier  Tagen  nach  »Semrkand  gehe,
um  dort  einen  Auftrag  auszurichten,  ein  Gallakleid,  ein  Pferd,  einen
Sclaven  und  eine  »Sclavinn  erhalten  solle,  ein  armer  Teufel  (D  alle)
hört  von  diesem  Ausrufe  im  Dorfe  und  kommt  in  der  grössten
Eile  zur  Stadt  gelaufen,  um  dem  Herrscher  von  Tirmid  zu  sagen,
dass  er  nicht  im  Stande  sei,  diesen  Auftrag  auszurichten.
LXV.  (S.  328.)  Eine  Maus  hängt  sich  an  einen  Frosch  an,
Fuss  an  Fuss  gebunden  wandern  sie  mitsammen,  ein  Rabe  führt
die  Maus  in  die  Lüfte  und  der  Frosch  beklagt  seine  Anhänglichkeit
an  ein  Wesen,  das  nicht  seiner  Art.
LXVI.  (»S.  336.)  Die  Maus  redet  dem  Frosche  zu,  er  möge
keinen  Vorwand  suchen  und  ihr  Geschäft  besorgen,  denn  im
Verzüge  sei  Unglück.
Der  Dichter  beginnt  den  Absatz  sogleich  mit  einer  Nutzanwendung ­
  des  letzten  Wortes  der  Maus  auf  die  Lebensregel  der
Ssofi,  dass  der  Ssofi  der  Sohn  der  Zeit,  d.  i.  der  Gegenwart  sei,
der  sich  weder  um  das  Vergangene,  noch  um  das  Zukünftige  bekümmere; ­
  der  Commeutar  heisst  den  Ssofi  Nehri,  d.  i.  der  sich
mit  dem  Strome  gehen  lässt,  und  den  Nichtfsofi  Dehri,  d.i.  den,
            
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