802
LXXXII. (S. 303.) Der Scheich kömmt nach Jahren aus der
Wüste nach Gafna mit einem Korb in der Hand und theilt das mit
demselben Eingesammelte unter die Armen aus.
LXXXIII. (S. 311.) Der Emir beklagt sich über den Rath
des Scheichs, trägt ihm seine Schatzkammer an, die dieser ausschlägt,
indem er sagt, dass er ohne Gottes Wink keinen Besitz
annehmen dürfe.
LXXXIV. (S. 313.) Der Scheich erhält den Wink Gottes:
„Zwei Jahre lang hast du nach meinem Befehle genommen und
gegeben, hinfüro gib nicht und behalte das was du unter dem
Teppich findest, indem dir Gott wie dem Ebu Horeire (dem Gefährten
des Propheten) die Gnade verleiht, unter dem Teppich
was du wünschest zu finden.
LXXXV. (S. 314.) Der Scheich wusste den Wunsch des
Bittenden, ohne dass dieser ihm denselben sagte, so auch den Betrag
der Schulden eines Schuldners.
LXXXVI. (S. 316.) Der Fuchs überlistet den Esel trotz dessen
Widerstandes.
LXXXVII. (S. 318.) Von der Vortrefflichkeit des Hungers
und des Fiebers.
LXXXVIII. (S. 318.) Geschichte des Jüngers, dessen Gierde
dem Scheich bekannt war, und dem Gott zuletzt Vertrauen verlieh.
LXXXIX. (S. 319.) Geschichte des Stieres, den Gott auf
eine mit Pflanzen und Kräutern dicht bewachsene Insel setzte,
die ihm zum Futter dienten, er frass den ganzen Tag, Nachts aber
liess ihn der Gedanke, was er morgen fressen werde, nicht
schlafen.
XC. (S. 320.) Der Löwe von der Eselsjagd ermüdet und
durstig, kömmt um zu trinken zur Quelle, wo er den Fuchs findet,
der unterdessen die besten Bissen, das Herz und die Leber gefressen
hatte.
XCI. (S. 322.) Geschichte des Mönches, der hei hellem Tag
mit der Laterne am Markt herumging (Diogenes mit der Laterne).
XCII. (S. 325.) Ein Musulman ladet einen Magen ein.
XCIII. (S. 330.) Antwort des rechtgläubigen Sunni an den
Ungläubigen, der die Lehre des Zwanges vertheidigt. (Eine ausführliche
Vertheidigung des freien Willens gegen die Bekenner
der Lehre der Vorherbestimmung).