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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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XXXVII.  (S.  192.)  Beginn  vor  der  Erschaffung  des  Menschen.
Gottes  Befehl  an  Gabriel  ihm  eine  Hand  voll  Erde  zu  bringen.
XXXVIII.  (S.  194.)  Gott  sendet  den  Engel  Michael  aus,  um
ihm  eine  Hand  voll  Erde  zu  bringen,  woraus  er  den  Leib  Adams
bilden  könne.
XXXIX.  (S.  196.)  Erzählung  vom  Volke  des  Jonas,  wodurch
bewiesen  wird,  dass  Bitten  und  Flehen  himmlisches  Unglück  abwendet, ­
  während  die  Philosophen  sagen,  dass  Gott  nach  der  Natur
der  Dinge,  und  nicht  nach  seinem  freien  Willen  handle.
XL.  (S.  197.)  Gott  sendet  den  dritten  Engel  Isralil  aus  um  ihm
eine  Hand  voll  Erde  zu  bringen,  woraus  er  den  Leib  des  Adam
bilden  könne.
XLI.  (S.200.)  Gott  seudet  den  vierten  Engel  Ifrail,  d.  i.  den
Todesengel  aus,  um  ihm  eine  Hand  voll  Erde  zur  Bildung  des
Menschen  zu  bringen  (die  drei  früheren  Sendlinge  batten  sich  der
Erde,  welche  bat,  in  Hube  gelassen  zu  werden,  erbarmet,  aber  der
Todesengcl  kannte  dieses  Erbarmen  nicht).
XLII.  (S.  203.)  Wenn  dir  von  einem  Geschöpfe  Unrecht
geschieht,  so  ist  dasselbe  nur  ein  Werkzeug  in  der  Hand  Gottes,
so  sagte  der  Scheih  Bajefid:  seit  Jahren  habe  ich  kein  Geschöpf
gesprochen  und  von  keinem  Geschöpfe  ein  Wort  gehört,  während
die  Leute  glauben,  dass  ich  mit  ihnen  spreche  und  sie  anhöre,  weil
sie  den  wahren  Anredner  (Gott)  nicht  sehen,  von  dem  sie  nur  der
Widerhall  sind.
XLIII.  (S.  205.)  Antwort  Gottes  an  Ifrail  um  ihn  zu  beruhigen, ­
  dass  Krankheit  (und  alle  anderen  Uebel,  welche  den
Menschen  treffen  würden)  nicht  ihm,  der  davon  die  Ursache  sei,
zugeschrieben  werden  sollten.
XLIV.  (S.  209.)  Antwort  jenes  Sorglosen,  welcher  sagte:
Wie  schön  wäre  die  Welt,  wenn  der  Tod  nicht  wäre,  wie  schön
die  Weltherrschaft,  wenn  sie  nicht  zu  Grunde  ginge,  u.  s.  w.
XLV.  (S.  211.)  Von  dem  was  von  Gottes  Barmherzigkeit
ohne  Verdienst  erflehet  wird.
XLVI.  (S.  21S.)  Erzählung  von  Ajäf,  der  in  einem  Cabinete
die  Hirtenschuhe  und  das  Fell  aufbewahrte,  womit  er  auf  der  Weide
bekleidet  war;  hierdurch  entstand  der  Verdacht,  dass  er  in  diesem
Cabinete  einen  Schatz  aufbewahre,  weil  er  dasselbe  fest  verriegelte. ­

            
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