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Deine Huld den Menschen Nahrung gah,
Helfer schlagest du die Hilf nicht ah,
Seihst den Bitten kommest du zuvor,
Öffnest jeden Augenblick ein Thor.
Die folgenden vier Verse werden hier bloss als Beweis übersetzt,
dass Dsclielaleddin Rumi inmitten seiner mystischen
Begeisterung dem schlechten Geschindelte von Wort- und Buchstabenspiel
huldigt. Ohr, Aug’, Augenbraunen und Maal werden
mit den Buchstaben des Alphabetes verglichen, deren Figur den
Dichter an jene Schönheiten erinnert :
Staben hat als Wunder Gott geschrieben,
Als den Stoff zu Phantasien liehen,
Durch den Zug von Braunen, Aug’ und Ohr
Wird gar oft der Weise blöd’ und Thor 1 )
X. (S. 49.) Gleiehniss zwischen der Verschiedenheit der
Meinungen vor dem Gebete, wo denn die wahre Kibla zu suchen
sei, besonders so lange es noch finster, mit dem Tappen der Taucher
in dem Grunde des Meeres.
XI. (S. 66.) Ueber den Unterschied der Verstandeskräfte im
Gegensatz mit der Meinung der Motefile, dass die Geistesanlagen
aller Menschen gleich, und dass der Unterschied nur von
der Erziehung und Erfahrung herrührt.
XII. (S. 69.) Erzählung des Arabers, dessen Hund Hungers
starb, während sein Schnapsack von Brot voll, er weinte und haucht
seinen Schmerz darüber, dass er seinen Hund Hungers sterben
liess, in Versen aus.
XIII. (S. 71.) Kein böses Auge schadet dem Menschen mehr
als das Auge der Selbstbewunderung, dessen Uebel nur durch das
Licht Gottes abgewendet wird.
XIV. (S. 80.) Erklärung des Prophetenworts: Im Islam
ist kein Mönchsthum.
XV. (S. 82.) Gott belohnt den Liebenden mit Wahrheit.
XVI. (S. 86.) Vernunft und Geist sind in dem Wasser und
Thon des Leihcs eingesperrt, wie Harut und Marut im Brunnen
zu Babel.
*) Die Augenbraunen werden durch das umgekehrte Nun O, das Aug’durch
das Ssad , das Ohr durch das Ha r». vorgestcllt.