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Diesen Schwank sollst nehmen du als Ernst,
Du, der dich vom Äuss'ren nicht entfern’st,
Kluge finden Ernst im Scherz und Schwank,
Weise sagen mir für diesen Dank,
Flache sehen nur den Birnenbaum,
Tiefe gehen and’rem Sinne Raum.
Mach von jenem Birnenbaum dich los,
Der die Sinnen dir verwirret hlos.
Denn er zeiget dir das Sein, das Wesen,
Die in deinem Auge schief gewesen.
Steigst herunter du vom Birnenbaum,
Gibst du anderen Gedanken Raum,
Siehst, dass Zweige die gebenedeiten
In den Himmel siebenten dich leiten;
Wenn im Ernst herab du steigst vom Baum,
Gibst du Gottes Hulden neuen Raum,
Weil demiithig dich begabst herunter,
Sieht dein Aug’ die Wahrheit klar und munter *).
t) Dio beifolgende Zeichnung ist die Darstellung dieses Schwankes auf der
alten Tapete im Rathhause von Regensburg; der geprellte Ehemann sieht
vom Baum herunter im Quell oder Brunnen nur sein eigenes Bild, während
sich unten das Weib und ihr Liebhaber besprechen; die herumlaufenden
Worte sind von dem Weibe an ihren Mann gerichtet, den sie in den Brunn
schauen heisst, während neben ihr ihr Liebhaber. Die Zeichnung hat
Hr. Regierungsrath Chmel durch die Güte Herrn Dr. Wolfahrt’s besorgt, die
Randinscbrift, so weit sie leserlich, lautet:
mi • fid) • in ■ öe* • Pruiiiie • fd)ci.
auf-Di-ttöttm?....? mein.