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CUI. (S. 438.) Alexander zieht nach dem Berge Kaf und
fordert denselben auf, ihm von der Grösse des Schöpfers zu
sprechen.
CIV. (S. 444.) Gabriel zeigt sich dem Propheten in seiner
ganzen Grösse, eine einzige seiner sieben Hundert Schwingen bedeckt
den Gesichtskreis und verfinstert die Sonne.
Nun zum Schlüsse der Inhaltsanzeige des vierten Bandes,
die Uebersetzung der Erzählung des hunderten Absatzes, die für
Deutschland so merkwürdiger, als sich eine Scene derselben auch
auf den uralten Tapeten des Rathhauses zu Regensburg (welche
noch nirgends herausgegeben, und mit ihren altdeutschen Inschriften
erklärt sind), abgebildet befindet.
Ihren Liebsten vor dem dummen Mann
Zu umarmen böses Weib ersann :
Lass mich, sprach sie, steigen auf den Baum,
Dass ich Früchte pflücke in den Saum.
Als von d’roben sie den Mann geschaut,
Fing sie an zu weinen viel und laut:
„0 du Scheusal! o du Sodomit!
„Wer ist es, der dich von hinten tritt?
„Dem du unterlegest dich als Weib,
„Der mit dir sich machet Zeitvertreib ?”
Sprach der Mann: „o Weib was schwindelt dir!
„Niemand ist im Felde hier bei mir!”
Doch das Weib sprach wiederholter Malen:
„Wer tst auf den Rücken dir gefallen?”—
„Komm herunter,” sprach der Mann, „vom Baum,
„Gib nicht solchen Narretheien Raum.”
Als herab sie stieg, hinauf er kam,
Sie den Liebsten in die Arme nahm.
„Hure,” sprach der Mann, „wer ist der Lalle,
„Der auf dich gefallen wie ein Affe?”—
„Niemand,” sprach sie, „ist hier neben mir,
„Was hat denn den Kopf verdrehet dir?”—
Mehr als Ein Mal fuhr er sie so an. —
„Dieses kommt vom Baume, lieber Mann,
„Sah ich doch vom Birnenbaum desgleichen,
„Kalliban 1 ) an dir die schlimmsten Zeichen.”—
„Komm herunter von dem Baum und sieh’,
„Dass es leere Birnenphantasie.”
*) Shakespeare’» Calliban .findet sich hier im Orginai, in seiner ursprünglichen
Form K a 11 i h a n.