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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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In  die  Zukunft,  wann  mein  Bliek  gerichtet,
Schauet  er  den  jüngsten  Tag,  der  richtet;
Wann  in  das  Vergang'ne  seiiaut  mein  Blick,
Sieht  er  auf  die  ew’gc  I-Iuld  zurück.
Jeder  schaut  nach  seiner  eig’nen  Helle
Das  Geheimnis«,  his  in  seiner  Quelle,
Spiegel,  der  so  glatt,  er  zeigt  bo  mehr.
Die  Gestalten  rein  und.  hell  und  hehr,
Sagst  du,  dass  die  Reinheit  Gottes  Gabe,
Sage,  dass  auch  Glätte  Gottes  Gabe;
Nach  dem  Muthe  richtet  sich  Gewinnst.
Was  d  er  Mensch  er  streb  t  ist  sein  Verdienst.
Gott  allein  verleiht  dem  hohen  Geiste  Schwung,
Hoher  Geist  verschmäht  die  Niederung,
Gott  bestimmt  den  Menschen,  nicht  die  That,
Welche  Wahl  und  freien  Willen  hat.
Wenn  unglücklich  ist  des  Manns  Geschick,
Treibt  es  ihn  Ungläub’gen  zurück,
Wenn  dem  Glücklichen  er  Kummer  sendet,
Er  die  Abhilfsmittel  anders  wendet.
Diese  Verse  zeigen  deutlich  genug  die  Verlegenheit  des  Dichters, ­
  die  Lehre  von  der  ewigen  Vorherbestiiumung,  nach  welcher
ein  Mensch  glücklich  oder  unglücklich  geboren,  mit  der  Lehre
vom  freien  Willen  zu  vereinbaren.
LXXXVI.  (S.  336.)  Gott  offenbart  sich  dem  Moses  als
Freund.
LXXXVII.  (S.  337.)  Ein  Padischali  zürnet  einem  seiner  Vertrauten ­
  ,  für  den  ein  anderer  fürbittet,  worüber  der  Verungnadete
sich  aufhält.
LXXXVIII.  (S,  343.)  Antwort  Abraham’s  auf  die  Frage
Gabriel’s,  was  er  bedürfe.
LXXXIX.  (S.  350.)  Der  tliierisehe  Geist,  die  theilweise  Vernunft, ­
  der  Wahn  und  die  Einbildung  sind  wie  Topfen,  der  Geist
und  die  Offenbarung  aber  wie  das  Fett,  das  in  dem  Topfen  verborgen ­

XC.  (S.  358.)  Geschichte  des  Prinzen,  dem  sich  der  wahre
Padischali  zeigte.
XCI.  (S.  359.)  Gottes  Leitung  bedarf  nicht  Jahre,  die  Allmacht ­
  spricht:  Es  werde!  und  es  wird.
XCI!.  (S.  363.)  Ein  Padischali  veranstaltet  die  Hochzeit
seines  Sohnes  aus  Furcht,  dass  sein  Stamm  ausgchc.
            
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