774
In die Zukunft, wann mein Bliek gerichtet,
Schauet er den jüngsten Tag, der richtet;
Wann in das Vergang'ne seiiaut mein Blick,
Sieht er auf die ew’gc I-Iuld zurück.
Jeder schaut nach seiner eig’nen Helle
Das Geheimnis«, his in seiner Quelle,
Spiegel, der so glatt, er zeigt bo mehr.
Die Gestalten rein und. hell und hehr,
Sagst du, dass die Reinheit Gottes Gabe,
Sage, dass auch Glätte Gottes Gabe;
Nach dem Muthe richtet sich Gewinnst.
Was d er Mensch er streb t ist sein Verdienst.
Gott allein verleiht dem hohen Geiste Schwung,
Hoher Geist verschmäht die Niederung,
Gott bestimmt den Menschen, nicht die That,
Welche Wahl und freien Willen hat.
Wenn unglücklich ist des Manns Geschick,
Treibt es ihn Ungläub’gen zurück,
Wenn dem Glücklichen er Kummer sendet,
Er die Abhilfsmittel anders wendet.
Diese Verse zeigen deutlich genug die Verlegenheit des Dichters,
die Lehre von der ewigen Vorherbestiiumung, nach welcher
ein Mensch glücklich oder unglücklich geboren, mit der Lehre
vom freien Willen zu vereinbaren.
LXXXVI. (S. 336.) Gott offenbart sich dem Moses als
Freund.
LXXXVII. (S. 337.) Ein Padischali zürnet einem seiner Vertrauten
, für den ein anderer fürbittet, worüber der Verungnadete
sich aufhält.
LXXXVIII. (S, 343.) Antwort Abraham’s auf die Frage
Gabriel’s, was er bedürfe.
LXXXIX. (S. 350.) Der tliierisehe Geist, die theilweise Vernunft,
der Wahn und die Einbildung sind wie Topfen, der Geist
und die Offenbarung aber wie das Fett, das in dem Topfen verborgen
XC. (S. 358.) Geschichte des Prinzen, dem sich der wahre
Padischali zeigte.
XCI. (S. 359.) Gottes Leitung bedarf nicht Jahre, die Allmacht
spricht: Es werde! und es wird.
XCI!. (S. 363.) Ein Padischali veranstaltet die Hochzeit
seines Sohnes aus Furcht, dass sein Stamm ausgchc.