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ist, so wie auch Winke über die Richtung gibt, in welcher die fernere
Forschung' über diese Münzen zu geben haben wird.
Die Perle dieser beiden Hefte ist ohne Zweifel der Aufsatz des
Herrn Piuder über die Aera des Philippus auf Münzen und über
die ersten Königsmünzen Aegyptens. — Er weiset mit Glück die
Uebercinstimmung der Jahreszahlen der Münzen des ersten Ptolemäers
mit dem alexandrinischen Kanon nach und gibt zum ersten
Male für eine bekannte, wenn auch seltene Silbermünze mit der
Aufschrift ..AAEHANapot” den langgesuchten und nicht gefundenen
Platz. — Es ist dies die .angebliche Tetradrachme, die man bald
Alexander II. von Epirus, bald dem Ptolemäns Alexander zuwies,
mit dem jugendlichen, mit Elephantcnhaut bedeckten Kopfe, rückwärts
die schreitende, kämpfende Pallas. Gegen die erstere Zuteilung
sprechen Fundort und Gewicht, gegen die letztere entschieden
der Styl, der auf eine frühere kunstgeübtere Epoche deutet.—
Herr Pin der bringt diese Zeichen in Uebereinstimmung,
indem er die Münze dem Alexander, Sohn der Roxane, zulheilt, der
im Kanon durch zwölf Jahre als König in Aegypten zwischen Philipp
Aridäus und dem ersten Ptolemäer aufgeführt wird; — eine
sehr befriedigende Zuteilung. — Es konnten nach dem Tode
Alexander des Grossen zunächst keine anderen Königsmünzen in den
vielen Prägestätten seines liinterlassenen Reiches geprägt werden,
als seine eigenen oder diejenigen des Philipp Aridäus. — Alle
Münzen Alexander des Grossen mitEpocnen sind wohl nach seinem
^Tode und in Asien geschlagen, in den entlegeneren Theilen nämlich,
oder in solchen, wo die Nachfolge des Philipp Aridäus nicht
festgestellt war. — Die Zahlen können nur auf die Aera ab excessu
sich beziehen und in einigen Prägestätten höher, in anderen weniger
hoch steigen, je nachdem die Fürsten früher oder später den
Königstitel annehmen und die Fiction zum macedonischen Reiche
zu gehören aufgeben. — In Aegypten, wo die Nachfolge des Philipp
Aridäus rechtlich anerkannt war, wurde wohl gleich in seinem
Namen gemünzt. — Aber zwischen seinem Tode und der Zeit
wo der Statthalter Ptolemäus den Titel Soter annahm und Münzen
mit diesem Titel auf seinen eigenen Namen geprägt wurden, verlief
noch ein Zeitraum von zwölf Jahren.— Die Monumente beweisen,
dass der Sohn der Roxane in Aegypten als Souverän betrachtet
wurde, folglich ist auch anzunehmen, dass der Statthalter auf