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den Hefle Aufsätze enthalten, die neue Zeugenschaft für ihre auf
umfassenden Vorstudien ruhende Einsicht liefern.
Der erste dieser Aufsätze: „Ueber die Bedeutung der Aufschrift
CONOB oder überhaupt des OB auf byzantinischen Münzen”
gibt eine genügende Lösung dieses numismatischen Räthsels, an
dem sich schon vor derZeit unseres Eckhel’s, des Vaters der Wissenschaft,
und bis in unsere Tage so viele Gelehrte versucht hatten.
— Mit gleichem Scharfsinne thut der zweite Aufsatz: „DieCistophoren
des T. Ampius Baibus” das Jahr dar, mit welchem die
Aera der Provinz Asia beginnt.
Bei dem Eifer, mit welchem das königliche Cabinet in der
Bereicherungseiner Sammlungen fortfährt, können Aufsätze, wie
diejenigen „über die Münzen Kleinasiens” und „über griechische
Münzen aus der Sammlung des Herrn Güt erb o ck” nur höchst
willkommen sein. — Sie bringen Neues und vermehren die Erfahrungen.
— So bestätigt schon die erste Münze der ersten Tafel
eine von mir an Münzen von Sicyon gemachte Erfahrung, dass
das Quadratum incusum in manchen Prägestätten ziemlich weit
herauf noch im Gebrauche war. — Andere Münzen berichtigen
frühere Zutheilungen oder füllen Lücken aus,
Herr C. Curtius, in einem Aufsatze über Arkadische Münzen,
tritt mit Recht der von Olfried Müller aufgestellten Behauptung
entgegen, aisgäbe es erst seit364 v. Ch. arkadische Gesammtmünzen.
— Der gelehrte Verfasser der neuesten historisch-geographischen
Beschreibung des Peloponnesus sucht mit Scharfsinn
die Mittelpunkte nachzuweisen, in denen die in Bild und Gewicht
gleichartige Landesmünze geschlagen wurde, die in so vielen
Exemplaren sehr alten Styles vorliegt. — Der Bedarf scheint
mir frühzeitig zu einer Vereinbarung geführt zu haben, von
welcher wir ja auch anderorlsund in der Halbinsel selbst Beispiele
finden.
Ein höchst verdienstlicher Versuch von Herrn Ko n er „Beiträge
zur Münzkunde Lyciens” beantwortet die Frage, welche die
in keinem alten Schriftsteller zusammen genannten dreiundzwanzig
Städte des Lycischen Bundes waren. — Herr Momsen aber
geht mit Muth in die undankbare Materie der Follarmünzen ein,
während Herr Parthey eine erschöpfende Zusammenstellung
der Gaumünzen Aegyptens und Alles dessen, was über sie bekannt
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