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XCVI. (S. 326.) Der heilige Geist sagt zu Maria: Ich bin
ein Bote Gottes, verwirre dich nicht und verberge dich nicht; in
diesem Absätze kommt (S. 328) ein Distichon vor, das besonders
seiner Verwandtschaft mit dem Altdeutschen willen, hervorgehoben
zu werden verdient.
Zu Bu chara ist der Quell vom Wissen,
Ein Bucha rer ist, wer dess’ beflissen 1 ).
Dieses Distichon spielt auf die Bedeutung des persischen
Wortes Buchara an, welches, wie bekannt, Sammelplatz
der Gelehrten heisst, und dessen Grundbedeutung, sich im
Bokareis des Ulphilas befindet, aber auch der Bucha rer, der
hier gleichbedeutend mit einem Gelehrten, findet sich schon in
Tatian’s Evangelien-Harmonie(C. LI. 1.) „ging tho zuo ein bu ochari”.
Der Bucharcr heisst auf persisch B u c h a r i.
Das arabische Distichon:
Freunde! wollt den Tod mir geben,
Denn in meinem Tode ist das Leben.
Die Geschichte des Sachwalters von Buchara läuft bis zur
S. 341 fort, wo sie dann in die lang ausgesponnene des Liebenden
und Geliebten übergeht, welche erst im folgenden Bande endet.
XCVII. ('S. 341.) Der Liebende kommt zum Geliebten, nachdem
er auf seine Seele Verzicht gethan.
XCV11L (S. 343.) Antwort des Liebenden an die Tadler.
XCIX. (S. 347.) Die Leute einer Moschee tadeln den Gast, dass
er eine Nacht in derselben geschlafen.
(S. 348.) Das Distichon:
Findung von Beweis darf dich nicht gramen,
Küss’ die Schlange um den Schatz zu nehmen
G. (S. 349.) Satan verspricht den Koreischiten seiuc Hülfe
wider den Propheten, entflieht aber zu Ss i f i n.
GL (S. 353.) Der Gast der Moschee antwortet seinen
Tadlern.
GYeichniss von dem Flurenhüther, der, um ein Kamel von der
Weide wegzubringen , die grosse Trommel Sultan Mahmud’s
bringt.
tn Buchara menbai dänisch bud
Pes Bucharajisl her ki anesch hud
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