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den Brüdern Joseph’s Nichts ahnte; in diesem Sinne heisst
es (265):
Gott ist’s, der die Nahrung theilet aus
And’re Strasse führt dich nicht ins Haus.
LXXVI. (S. 266.) Geschichte des Emir und des Sclaveu,
der gern betete, dieser persische Fridolin heisst Sankor.
LXXVII. (S. 269.) Erklärung des Wortes, dass Furcht und
Hoffnung den Glauben nachäffen.
LXXVII1. (S. 272.) Der Prophet wirft ein Tuch in das
Feuer, ohne dass es verbrennt. (S. 273) das Distichon:
Auf die Frommen stehet mein Vertrauen,
Sicher kann auf ihre Iluld ich bauen.
LXX1X. (S. 273.) Von der verdurstenden und den Propheten
anrufendeu arabischen Karawane, welche er durch ein
Wunder vom Verderben rettete.
LXXX. (S. 277.) Ein Herr siebt seinen Sclaven mit weissem
Gesiebte und erkennt denselben nicht, und sagte ihm: Du hast
meinen Sclaveu erschlagen, desseu Blut ich nun von deinen Händen
begehre, indem dich Gott in die meinen gegeben.
LXXXI. (S. 279.) Gott der Allerhöchste bat Nichts von dem,
was er im Himmel und auf Erden erschaffen und den Menschen
gegeben, ohne Nothwcndigkeit erschaffen.
LXXXII. (S.. 281.) Das Weih eines Ungläubigen kommt zum
Propheten, und ihr unmündiges Kind spricht wie einst der Herr
Jesus als unmündiges Kind sprach.
LXXXIII. (S. 283.) Ein Adler rauht den Pantoffel des Propheten,
der sich in Lüften umkehrt und woraus eine schwarze
Schlange auf die Erde fällt. Die auf der folgenden Seite aus dieser
Legende gezogene Lehre lautet:
Die Legende lehret dich, o Herz!
Gott zu unterwerfen deinen Schmerz,
Dass du sündig seiest und gefasst,
Wann ein jähes Unglück dich erfasst,
Gelb und blass mag Furcht die Andren machen,
Du sollst wie die Rosen immer lachen,
Denn zerblätterst du sie Blatt für Blatt,
Hat dennoch ihr Lachen immer Statt,
Spricht: soll ich mich grämen über’n Dorn?
Da aus Dornen hin ich selbst gebor’n
Sitz. ü. phil.-hist. CI. VII. Bd. IV. Hft.
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