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massigen Unterhalt ohne Mühe geben; da diese kurze Erzählung
viele Eigenheiten der moslimiscben Ueberlieferung vom König
David berührt, wie z. B., dass er nur von dem Erwerb seiner
Hände, welcher der eines Panzerschmiedes war, gelebt, dass er
durch seine Tonkunst seine Zuhörer so sehr rührte, dass dieselben
todt niederstürzten , dass Hirsch und Löwe sich als Zuhörer
seiner Predigten gut vertrugen, dass Vögel und Berge seine Boten
waren, jene durch den Gesang, diese durch den Wiederhall
u. s. w., folgt diese Erzählung hier in vollständiger Uebersetzung:
Einer spracli zu König David's Zeiten,
Dies Gebet vor Dummen und Gcscheidten;
„Gott! verleih’ mir miililos allezeit
„Nahrung, Reichthum und Gemächlichkeit!
„Herr mein Gott, du hast in mir erschaffen
„Einen Oberflächlichen und Schlaffen!
„Nimmer darf des Esels wunden Rücken
„Last des Pferdes oder Maules drücken :
„Da du mich erschaffen hast als Trägen,
„Wollest Unterhalt mir auch zulegen !
„Du erschufest mich als deinen Schatten,
„Welcher ruht auf deiner Gnade Matten,
„Für die Faulen schufst du and’re Nahrung
„Und des Tag’s gemächliche Gebalirung,
„Wer hat Füsse, nach der Nahrung renne,
„Den, der keine hat, o Gott nicht brenne!
„Spende mir Betrübtem deinen Segen,
„Wie den durst’gen Fluren deinen Regen;
„Wann den Steppen es an Kraft gebricht
„Regnen deine Wolken doppelt dicht,
„Wann der kleine Knabe kann nicht geli’n,
„Wird die Mutter ihn mit Brot verseh’n.
„Ohne Mühe wollest du mich nähren,
„Der arbeitend nicht, nur kann begehren.” —
Also betete er Tag und Nacht,
Abends und wann’s Morgenroth erwacht;
Leute über seine Worte lachten,
Und sich Spass aus seiner Gierde machten:
„Sagt, was faselt dann der leichte Fant?
-'ili . „Hat ihm Hanf*) geraubet den Verstand?
„Weg der Nahrung ist Erwerb und Müh’,
„Jedem Gott die Kraft hiezu verlieh';
’) Bc n gj' das Opiat aus ,Hy o a cy am u s.