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Apolog, welcher durch seinen Sinn nirgends mehr als
Akademie der Wissenschaften gelesen zu werden
(S. 286.)
Die Erzählung-, sagt ein weiser Mann,
Von dem Lebensbautn’ in Hindostan. .
Wer die Frucht desselben jemal isst,
Der für alle Zeit unsterblich ist.
Weiser Mann gab einem Schab die Kunde,
Der, in diesen Baum verliebt zur Stunde,
Einen Boten sendet vom Diwan
Um die Frucht des Baums von Hindostan.
Jahre lang durchwandert der Courier,
Das gesammte indische Revier,
Wandernd durch die Städte und die Wüsten,
Ueber Berge, Thäler, Inseln, Küsten;
Wann er fragte, lachte man ihn aus,
Sprach: mit dir ist’s richtig nicht im Haus.
Viele machten sich mit ihm nur Scherz,
Manche sagten: lieber Bruder Herz!
Suchet Einer, der vom Busen rein,
Kann das, was er sucht, nicht Fahel sein?
Dies Bedauern schmerzte ihn noch mehr
Und er fühlte diesen Stachel sehr.
And’re gaben offnem Spotte Raum,
Sagten: dorten wächst ein hoher Baum,
Such’ im Wald den grünen Baum deii festen,
Welcher hoch und weit mit starken Aesten.
Der Courier auf’s Suchen nur erpicht,
Hört, was Jeder von dem Baume spricht.
Viele Jahre dauerte die Reise,
Unterstüzt vom Schah auf alle Weise.
In der Fremde litt er Blühen viele,
Aber nimmer kam er zu dem Ziele,
Seiner Hoffnung Faden war zerrissen,
Und er tappte nur im Ungewissen.
in einer
verdient.
Erklärung dieses Geheimnisses durch einen Scheich.
Einen Scheich gab’s in einem Ort,
Wo der Bote sucht verzweifelnd fort,
Dieser sagte : o trostloser Mann,
Sage mir doch, was dich quälet, an!
Zu sich selbst der Bot’ verzweifelnd sprach :
Jenem Scheich geh’ ich lieber nach.
Kam zum Scheich mit dein Aug’ voll Thränen,
Wolken regnende kannst du sie wähnen,