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umfasst, nach deren Umkreisung die Sonne wieder an ihre Ausgangsstelle
zurückkommt. Und der erste Stern der Hebräer wäre
dann die Sonne, nach der Erzählung der heiligen Schrift, dass
Sonne und Mond zuerst erschaffen wurden. „Im zweiten Gesichte"
hiesse : in der zweiten Hälfte.
Der Sinn dieser Stelle liesse sich demnach folgenderweise
erklären: Er ergreife die Feder zur Ausführung seines Vorhabens
an dem Tage in welchem ihm die Sonne gegenüberstand im
Hause des Löwen, d. i. im Monat Ab, in der zweiten Hälfte desselben,
genau in den Graden, in welchen auch die Zeit seiner Geburt
war. Denn seit ihm der Lebensodem gegeben wurde und noch
ein Wenig, wird zurückkehren der erste Stern der Hebräer auf
seinen Platz, d. h. noch in einigen Jahren wird der Sonnencyklus,
in welchem er sich befand und in dessen Mitte auch das von ihm
als auf den Anfang seiner Verfassung bezug habende angegebene
Jahr 5176 (1416) fiel, vollendet sein.
Da also nach unserer Berechnung der Sonnencyclus im Jahre
5180, d. i. 1420 um war, so wird er unter dem „Wenig” die vier
Jahre verstanden haben, vom 76. bis 80., in welchem erstem er
eben stand. Er bemerkt aber zugleich „seit ihm der Lebensodem
gegeben wurde”, er batte also seit seiner Geburt noch keinen
Sonnencyclus-Anfang erlebt, woraus nicht unwahrscheinlich zu
folgern wäre, dass er in dem Jahre des vorigen Cyclus- Anfanges
geboren wurde, welches gerade auf das Jahr 1392 fällt.
Wir gewännen dabei noch den zu errathenden Umstand, dass
der Verfasser im genannten Jahre, als er das Werk zu schreiben
anfing, vier und zwanzig Jahre alt war. Und nehmen wir dazu
seine Aeusserung in einer der früheren Terzinen, Blatt 3b, Stanze 5,
„denn die Sonne umkreiste seit damals sieben Mal ihr Rad”, so
resultirt daraus, dass sieben Jahre früher, das heisst im Alter von
siebzehn Jahren, er schon den Plan zu diesem Werke gefasst hatte.
So weit über das Innere des Werkes und seinen Verfasser;
und nun liegt es uns noch ob, über die Handschriften Auskunft zu
geben, welche uns bei der Herausgabe zu Grunde gelegen haben.
Vorerst und am vorzüglichsten war es ein äusserst selten vorkommendes
vollständiges Exemplar der k. k. Hofbibliothek, dabei
noch ein daselbst befindliches Fragment, über welche ein Näheres
in unserem bald erscheinenden Kataloge der neu angekauften