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Herren sich in Sclaven so gestalten,
Dass man möge sie für solche halten,
Zu befehlen sind sie überdrüssig.
Jeder nur zu dienen fest entschlüssig,
Umgekehrt sind Sclaven Zorn und Gier,
Seele und Vernunft sind der Emir,
Herr erniedriget sich selbst zur Strafe,
Doch der Sclave bleibet immer Sclave,
Jene Welt mit dieser im Verkehr
Gibt ihr diese umgekehrte Lehr’.
Lolcman’s Herr durchschaut der Dinge Wahrheit,
(Vor ihm liegen die Beweis’ in Klarheit),
Wusste das Geheimniss, trieb bequem
Seinen Esel richtig in die Schwemm’.
Gerne gab' die Freiheit er dem Mann’,
Aber Lokman nahm die Gab’ nicht an,
Keinen wollte Lokman weihen ein
In’s Geheimniss von dem Helden Leu’n.
Bösen magst du immer dich verstecken,
Doch dich selber dir entdecken,
Dass verborgen deine Handlung frei
Für den Guten und den Bösen sei.
XVIII, (S. 133.) Erzählung von dem Schah und den neidischen
Emiren.
XIX. (S. 146.) Moses verweigert die Bitte eines Hirten.
XX. (S, 149.) Gott schilt den Moses des Hirten willen aus.
XXI. (S. 151.) Dem Moses wird die Entschuldigung dieses
Hirten geoffenbart.
XXII. .(S. 155.) Moses fragt Gott den Herrn über die Dränger
der Welt aus.
XXIII. (S.161.) Von der Schlange, welche in dem Mund eines
Schlafenden.
XXIV. (S. 164 ) Erzählung von dem Bären und dem Drachen.
XXV. (S, 170.) Ende der Geschichte des Bären unddes Blöden.
XXVI. (S. 176.) Rede des Galenus an seine Genossen um von
denselben Arzeuei zu begehren; dieser und der nächste Absatz
folgt hier in Uebersetzung, weil beide, sehr kurz, zugleich einen
richtigen Begriff von der losen Verbindung geben, womit der Dichter
Absatz an Absatz knüpft:
Zu den Schülern sprach Galenus frei :
„Haltet mir bereit die Arzenei,”