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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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schrift,  von  der  Beobachtung  des  neuen  Mondes  durch  den  Chalifcn
  Omer.
II.  (S.  18.)  Ein  Schlangenfänger  stiehlt  von  einem  andern  eine
Schlange;  dieser  Absatz  ist  der  kürzeste  des  ganzen  Werkes,
denn  er  hat  nur  sechs  Distichen.
III.  (S.  19.)  Ein  Gefährte  des  Herrn  Jesus  bittet  ihn,  vermorschte ­
  Gebeine  wieder  zum  Leben  zu  erwecken.  Des  Herrn
Jesus  geschieht  im  Mesnewi  sehr  häufig  Erwähnung  und  es  würde
der  Mühe  lohnen,  die  darin  befindlichen  verschiedenen  Legenden
zusammen  zu  stellen,  wie  Pfarrer  Barth  zu  Möttlingen  aus  dem
zu  Teheran  gedruckten  Hajatul-Kalub,  die  Mythen  des
Lebens  Jesu,  zusammengestellt  hat.  Nebst  dem  Herrn  Jesus
wird  von  allen  moslimischen  Propheten  der  ägyptische  Joseph,
auf  welche  sich  zahlreiche  Verse  des  Mesnewi  beziehen,  darin
am  häufigsten  erwähnt.
IV.  (S.  20.)  Ein  Sofi  ermahnt  einen  Diener,  einLastthier  zu
heilen,  und  dieser  antwortet  ihm  mit  den  Worten:  Es  ist  keine
Macht  und  keine  Kraft  als  bei  Gott.
V.  (S.  21.)  Erzählung  von  der  ßerathung  Gottes  mit  den
Engeln,  über  die  Erschaffung  des  Menschen.
S.  32,  kömmt  das  berühmte  Wort  Dfchoneid’s:  Ich  bin
Gott—vor,  welches  von  so  vielen  Seiten  der  Lehre  der  Sofis
den  Vorwurf  des  Pantheismus  zugezogen  hat;  der  Dichter  hebt
die  grosse  Verschiedenheit  des  Sinnes  hervor,  den  dieses  Wort
im  Munde  des  Mystikers  Manfsur  und  des  Tyrannen  Pharao
hat,  indem  es  bei  jenem  die  Bedeutung  des  Aufgehens  in  Gott,  bei
diesem  die  der  Selbstvergötterung  hat.
VI.  (S.  46.)  Die  Sofi  eines  Klosters  verkaufen  den  Esel
eines  Gastes,  um  damit  die  Kosten  ihres  Reigens  zu  bestreiten.
VII.  (S.  50.)  Hier  beginnt  die  Geschichte  des  Bankbrüchigen ­
  (Bankerottiers)  ohne  besondere  Ueberschrift  mit  dem
Distichon.
Höre  die  Geschichte,  dass  du  wissest,
Dass  durch  Geiz  die  Ohren  du  verscliiiessest.
VIII.  (S.  53.)  Klage  der  Eingekerkerten  beim  Richter,  über
den  Bankbrüchigen.
IX.  (S.  55.)  Ende  der  Erzählung  des  Bankbrüchigen.
X.  (S.  72.)  Ein  König  prüft  zwei  neugekaufte  Sclaven.
            
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