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Herr Dudik hat unermüdet gearbeitet und ich war erstaunt
über die Masse seiner Excerpte und Notizen, möchte er doch die
Musse gewinnen, über die Ergebnisse seiner Forschungen nicht
bloss umständlichen und gründlichen Bericht abzustatten, sondern
auch gewisse historische Ergebnisse förmlich auszuarbeiten und
mit anderweitigen Forschungen zu verknüpfen.
Ich könnte nur innigst bedauern, wenn dieser eifrige und
fähige Mann, der, bisher als Gymnasiallehrer mit Arbeiten niedergedrückt,
nur seine Mussestunden der vaterländischen Geschichte
widmen konnte, nicht eine Stellung fände, die es ihm zur Pflicht
machte, seine ganze Zeit auf Forschung und Sammlung zu
verwenden.
Sollte der mährische Landes-Ausschuss, der so viel schon
für seine Landes-Geschichte geopfert hat, nicht Herrn Dudik
ganz für sich gewinnen können?!
Dudik kam am 1. Juni dieses Jahres nach Stockholm,
seine Arbeiten dort konnte er erst am 10. Juni beginnen; er benützte
daselbst die königliche Bibliothek, das Reichs-Archiv, das
sogenannte Collegium-Archiv, die Engeström’sche Bibliothek. —
Am 14. September verliess er Stockholm, benützte noch Archiv
und Bibliothek in Drottni ngh olm, Archiv und Bibliothek in
Skokloster, die Bibliotheken in Upsala, West er äs, Strengnäs,
Bergshammer, Linköping, Lund.
Auch zog er genaue Nachrichten über die Bibliotheken zu
Lafsta, Brukind, Wexö und andere ein. In Lund stellte er
zusammen die verschiedenen in Schweden und Polen gemachten
Münzfunde (böhmischer, ungrischer, deutscher, angelsächsischer
und kulischer Münzen '), um die alten Handelsverbindungen nachzuweisen.
Die böhmischen Münzen gehen nicht über den ersten
König Wladislaw (c. 1080) hinauf, die ungrischen sind gleichzeitig
mit den böhmischen (?).
Mit Kop enhagen machte Dudik den Schluss, da seine Zeit
leider schon um war. Es ist immer beklagenswerth, wenn bei
einer literarischen Reise, die sich voraus so schwer berechnen
lässt, da man doch unmöglich von vorne herein wissen kann, was
’)
Denn immer in dieser Verbindung kommen
die aufgefimdenen Münzen
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vor.