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Wem den Busen öffnet Gottes Wonne,
Scliaut in jedem Sonnenstaub die Sonne.
Gott hoch über allen Andren thront,
Hoch, wie über Sternen thront der Mond.
LXIII. (S. 130.) Der Gesandte findet den Fürsten der Rechtgläubigen
unter einem Baume liegen.
LX1V. (S. 136.) Das Geständniss Adams gegen Gott, dass
er gesündigt, und die Anklage Satans gegen Gott, die in den Worten
: ,,Du hast mich verführt,” liegt.
LXV. (S. 139.) Auslegung des Koransverses aus der LVII.
das Eisen betitelten Sure: Er ist mit Euch, wo immer
ihr seid.
LXVI. (S. 140.) Der griechische Gesandte fragt den Omer
über die Ursache der Verbindung der Geister mit dem Wasser und
Lehme der Körper.
LXVIl. (S. 142.) Ueberdie Bedeutung des Wortes : Wer mit
Gott umgehen will, gehe mit Männern der Mystik
(tafsawwuf) um. Dieser Spruch wird auf das Gespräch des
griechischen Gesandten mit Omer angewendet, welcher durch dasselbe
so ausser sich kam, dass er auf seine ganze Gesandtschaft
vergass, indem er sich mit Omer vergeistigte.
Strom, der fällt in’s Meer, dess’ Namen hat,
Korn im Feld reift zu der vollen Saat,
Brot, wovon der erste Mensch gegessen,
Ward lebendig erst durch Adams Essen;
Holz und Wachs, wann von der Glut verzehrt,
Werden dann als lichte Körper werth ;
Antimonium, ein schlechter Stein,
Wird dem Aug’ die Sehekraft verleih’n.
Glücklich, wer sich selber frei gefunden,
Den lebend’gen Leib sich angebunden,
Lebender, der umgeht mit den Todten,
Hat sein Leben selber aufgeboten.
Wenn Du flüchtest Dich zu dem Koran,
Wandelst Du auf der Propheten Bahn,
Den Propheten ist derselbe nur geweiht;
Fischer in dem Meer der Heiligkeit
Lies’t Du ihn und folgest Du ihm nicht,
Geben die Propheten Dir kein Licht;
Wenn Prophetensagen Dich erbau’n,
Wird der Kälig Dir zu enge, traun!