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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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Wem  den  Busen  öffnet  Gottes  Wonne,
Scliaut  in  jedem  Sonnenstaub  die  Sonne.
Gott  hoch  über  allen  Andren  thront,
Hoch,  wie  über  Sternen  thront  der  Mond.
LXIII.  (S.  130.)  Der  Gesandte  findet  den  Fürsten  der  Rechtgläubigen ­
  unter  einem  Baume  liegen.
LX1V.  (S.  136.)  Das  Geständniss  Adams  gegen  Gott,  dass
er  gesündigt,  und  die  Anklage  Satans  gegen  Gott,  die  in  den  Worten ­
  :  ,,Du  hast  mich  verführt,”  liegt.
LXV.  (S.  139.)  Auslegung  des  Koransverses  aus  der  LVII.
das  Eisen  betitelten  Sure:  Er  ist  mit  Euch,  wo  immer
ihr  seid.
LXVI.  (S.  140.)  Der  griechische  Gesandte  fragt  den  Omer
über  die  Ursache  der  Verbindung  der  Geister  mit  dem  Wasser  und
Lehme  der  Körper.
LXVIl.  (S.  142.)  Ueberdie  Bedeutung  des  Wortes  :  Wer  mit
Gott  umgehen  will,  gehe  mit  Männern  der  Mystik
(tafsawwuf)  um.  Dieser  Spruch  wird  auf  das  Gespräch  des
griechischen  Gesandten  mit  Omer  angewendet,  welcher  durch  dasselbe ­
  so  ausser  sich  kam,  dass  er  auf  seine  ganze  Gesandtschaft
vergass,  indem  er  sich  mit  Omer  vergeistigte.
Strom,  der  fällt  in’s  Meer,  dess’  Namen  hat,
Korn  im  Feld  reift  zu  der  vollen  Saat,
Brot,  wovon  der  erste  Mensch  gegessen,
Ward  lebendig  erst  durch  Adams  Essen;
Holz  und  Wachs,  wann  von  der  Glut  verzehrt,
Werden  dann  als  lichte  Körper  werth  ;
Antimonium,  ein  schlechter  Stein,
Wird  dem  Aug’  die  Sehekraft  verleih’n.
Glücklich,  wer  sich  selber  frei  gefunden,
Den  lebend’gen  Leib  sich  angebunden,
Lebender,  der  umgeht  mit  den  Todten,
Hat  sein  Leben  selber  aufgeboten.
Wenn  Du  flüchtest  Dich  zu  dem  Koran,
Wandelst  Du  auf  der  Propheten  Bahn,
Den  Propheten  ist  derselbe  nur  geweiht;
Fischer  in  dem  Meer  der  Heiligkeit
Lies’t  Du  ihn  und  folgest  Du  ihm  nicht,
Geben  die  Propheten  Dir  kein  Licht;
Wenn  Prophetensagen  Dich  erbau’n,
Wird  der  Kälig  Dir  zu  enge,  traun!
            
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