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persischen Originals ein fünffüssiges, dessen vier erste Pässe Trochäen,
der fünfte aber entweder ein Spondäus oder Dactylus, so
ist dem Uebersetzer das fünffiissige trochäische Sylbenmass unerlässlich
vorgeschrieben 1 ).
Nach den vorausgesandten Bemerkungen über die Lebensumstände
Ds ch cl al eddi n Ruini’s und seines Meisters, des
Scheich Hosameddin, dem das Mesnewi zugeeignet ist, und
welcher in demselben öfter angeredet wird, beginnt auf der dreizehnten
Seite die Einleitung wie folgt:
Höre, wie die Flöte Sagen kündet,
Wie der Trennung Klagen sie verkündet:
„Bin in meinem Inneren ganz leer,
„Meinen Zustand kennt nur Gott der Herr ;
„Heil’ge Gottes sind der Grotte Herren 3 )
„Schlafend, wenn sie sich im Schlaf umkehren;
„Tag und Nacht vom Weltenlauf belehrt,
„Wie der Kiel, den Gottes Hand umkehrt;
„Doch die Hand, sie glaubet, dass sie schreibt,
„Dass die Feder selber sie antreibt.
„Aus dem Schilfrohr ward ich ausgeschnitten,
„Mann und Weib Iheilt das, was ich gelitten.”
Die Erzählung so die Flöte spricht,
Welche klagt, dass sie vereinet nicht:
„Messer hat das Mark mir ausgeschnitten,
„Mann und Weib theilt das, was ich gelitten;
„Nennen Namen wohl des Schöpfers Geist,
„Welcher durch die ganze Schöpfung kreis’t?
„Wie veränderte das Weib der Sinne
„Eigenschaft und Namen vom Beginne,
„Gottes Namen und der Sinne Braus.
„Beide sprechen sieh im Menschen aus;
„Desshalb klagen Menschen ihre Notli,
„Weil ursprünglich jeder ist von Gott,
„Weinen bloss aus Vaterlandesliebe,
„Erd’ und Himmel 3 ) klagen diese Triebe.
1 ) Rosen, der das Sylbenmass des Originals ganz richtig als das trochäische an-Ijdbt,
hat sehr Unrecht, dasselbe in der Uebersetzung mit fiinffüssigen Jamben
zu vertauschen, wodurch der ganze metrische Schwung und Klang des Originals
verloren geht.
) A fsh ab i k eh c f, die Genossen der Grotte, d. i. die Siebenschläfer.
') Im Teile Mann und Weib, was nach dem Commentar B r de und Hirn me 1
bedeutet.
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