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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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Zu  Anfang’  December  1526  wurde  Georg  von  Rogendorf
mit  Hannsen  von  Aursberg,  Herrn  auf  Schönberg,  an  diezuLcobschitz
  versammelten  schlesischen  Fürsten  und  Stände  vom  Erzherzoge ­
  Ferdinand  gesandt,  um  von  denselben  seine  und  seiner
Gemahlinn,  der  Königinn  Anna,  Erbgerechtigkeit  anerkennen  zu
lassen,  was  denn  auch  am  5.  des  Monats  Dec.  geschehen 1 ).

Freih.  Hammer-Purgstall  beginnt  die  Lesung  seines:
„Berichtes  über  den  zu  Kairo  i.  J.  1251  (1835)  in  sechs
Foliobänden  erschienenen  türkischen  Commentar
des  Mesnewi  Dfche  1  a  1  eddi  n  Rumi’s.”
Wiewohl  seit  dem  Erscheinen  dieses  nicht  nur  für  die  Geschichte ­
  der  persischen  Dichtkunst,  sondern  auch  für  die  des
Sofismus,  d.  i.  des  Mysticismus  der  Moslimen,  höchst  wichtigen
Werkes  bereits  sechzehn  Jahre  verflossen  sind,  und  dasselbe  durch
seinen  Umfang  allein  in  der  morgenläudischen  Buchdruckerei  eine
höchst  merkwürdige  Erscheinung,  indem  die  sechs  Foliobäude
nicht  weniger  als  2490  Seiten  enthalten 2 ),  so  ist  doch  bisher
nirgends  ausführliche  Kunde  über  den  Inhalt  erstattet  worden;  ein
Mangel,  dem  die  gegenwärtige  ahhelfcn  und  auf  die  Schätze  der
Poesie,  der  Mystik,  der  Koransexegese  und  der  Ueberlieferungskunde,
  welche  in  demselben  aufgespeichert  sind,  alle  Orientalisten
und  Nichtorientalisten  aufmerksam  machen  soll.
Der  Verfasser  des  Mesnewi,  d.  i.  des  Doppelgereimtcn,
Dfclielaleddin  Rumi,  der  grösste  persische  mystische  Dichter,
ist  zuerst  in  der  Geschichte  der  schönen  Redekünste  Persiens 3 )
gehörig  gewürdigt  und  durch  Auszüge  aus  dem  Mesnewi  sowohl,
als  seinen  Diwanen  allen  Liebhabern  orientalischer  Poesie  und
Mystik  empfohlen  worden;  zwanzig  Jahre  später  hat  Hr.  v.  R  osenzweig
  eine  höchst  schätzbare  Auswahl  aus  dessen  Diwanen
im  Texte  und  metrischer  Uebersetzung  herausgegeben 4 ).  Auszüge
*)  Bucholz  Geschichte  der  Regierung  Ferd.  I.  Band  II.  438.
2 )  Der  I.  Bd.  554,  der  II.  393,  der  III.  311,  der  IV.  416,  der  V.  458,  der
VI.  459  Seiten.
3 )  S.  163  —  198.
4 )  Auswahl  aus  den  Diwanen  des  grössten  mystischen  Dichters  Persiens
Mewlana  D  f  ch  e  1  a  1  e  d  d  i  n  R  u  m  i.  Aus  dem  Persischen  mit  beigefügtem
            
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