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und der von ihnen fürgestellte Lehenträger Christoph von Tannhausen,
königlicher Rath, dagegen 3000 11. erlegen und hei Einantwortung
der Güter und des Lehenbriefes einen Revers von sich
geben sollen. Inmittelst stellte die genannte Witwe eine Verschreibung
unter dein Zeugniss Wolfhart’s Strein zu Schwarzenau
und Gebhard’s Wel zer zu Prutzendorf, königlichen Ratlies
und Beisitzers der Landrechte in Oesterreich unter der Enns,
unterm 24. Jänner 1530 in Wien aus.
Hanns Wilhel in wurde von seinem Landesfürsten mit der
Herrschaft Sitzendorf, desgleichen mit dem Di tt e r s d or f er
IIofc (S. 551), dann Walsee und Pettendorf (westlich von
Stockerau) im Jahre 1551 [nach Nr. 88 —90, vgl. Nr. 99] belehnt
und erhielt bei der nach Nr. 91 *) im Jahre 1554 erfolgten Theilung
die Herrschaft Sitzendorf, und sein Bruder Georg Ehrenreich
I. Pöckstall oder Rogendorf, und wurde 1556 von
seinem Landesfürsten nach Nr. 93 mit mehreren Gütern belehnt.
Die Gebrüder verkauften am 27. April 1556 die Herrschaft und
V est e Mollenburg sammt dem Gute und Dorfe Gottmann sdorf
im V. O. M. B. an Hieronymus Geyer von Osterburg (Wissgrill
III, 293). Im Jahre 1558 bestätigte Kaiser Ferdinand I. den
Freiherren von Rogendorf das E r b h ofin eist eramt, desgleichen
K. Maximilian II. im Jahre 1565 und belehnte beide Brüder mit
Gütern (Nr. 94, 96 und 97). Im Jahre 1579 überreichten die
Gebrüder von R. dem K. Rudolf II. eine Bittschrift des Inhalts,
dass ihnen die Pöckstallischen Lehen entweder zu Folge der von
ihnen selbst gemachten Beschreibung, oder der durch die abzuordnenden
Commissarien neu vorgenommenen Bereitung verliehen
werden möchten. Der Kaiser bestätigte ihnen 1580 nach Nr. 106
alle Lehen. Im Jahre 1584 kaufte Hanns Wilhelm das Gut Mitte
r grab er n im V. 0. M. B., und belehnte nach Nr. 108 Ilannsen
von Sitzendorf mit etlichen Gütern. — Er war der evangelischen
Lehre eifrigst zugcthan und veranlasste mit Sigmund Grafen von
f) In der Anzeige dieser Urkunde, wie auch in der von Nr. 97 (S 109 d es
von der kais. Akademie der Wissenschaften herausgegebenen Notizenblattes)
erscheinen durch irrige Interpunclion drei Brüder Hanns, Wilhelm
und Georg Ehrenreich statt zwei; in Nr. 93 heisst es richtig H anns
Wilhel in,