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lielm’s II. Tode gelangten diese Güter lehensweise an seine
beiden Söhne Hanns Wi 1 heim und Georg Ehrenreich ').
Auch gebar sie ihrem Gemahle drei Töchter, als: a) Elisabeth,
gel). 1535, Gemahlinn Johann Wilhelm’s Popel v. L o bko witz
(| 14. Juni 1569), von denen sich ein Kupferjelton im Prager
Museum befindet: IAN MLADSSI 2 ) LOBKOWICZ- TC. Lobkowitzisches
Wappen, dabei 15 — 68. ft ALZBIETA. Z . R —OGN-DORFY.’EC.
Rogendorfisches Wappen; bj Barbara, Gemahlinn
Ludwig’s,Freiherrn von S chönkir che n; cj Clara, geh. 1537,
zweite Gemahlinn Christoph’s Freiherrn von Tan u hau s en, Landeshauptmanns
in Kärnten, (f 24. März 1565.)
Die Gebrüder Han ns W il h el m (am4. Juli 1531 geboren) und
Georg Elireiirelcl» I. (1536 geh.), wurden mit dem Schlosse
Pöckstall, jetzt Rogendorf genannt, mit der Vogtei über die dortige
Pfarrkirche und allen übrigen Gütern, die durch begangenen
Meineid Christoph’s Grafen von Rogendorf dem Landesfürsten als
verwirkte Lehen anheim gefallen sind, aus hesondern Gnaden und
mit der Bedingung belehnt, dass solche Güter zuvor geschätzt,
die Bergwerke, Schätze, Roth- und Schwarzwild, dann die Vogteien
zu St. Merten, zu St. Gilgen, die Aemter Bernhardshofen
und Zeining nebst zweien Benefizien Seiner Majestät Vorbehalten
bleiben; endlich dass ihre Mutter Anna, gebornc von Hohenberg,
geschehenen Streifzug in einem Walde Geld (und wie es scheint, eine nicht
unbedeutende Summe) gefunden haben, das im Beiwesen etlicher edler
und ehrbarer Männer, besonders durch Christoph Velderndorffer an Barbara
Witwe Erasmi von Hohenberg, gebracht wurde. Der König Ferdinand befiehlt
ihr dieses Geld unverrückt bis anf weiteren Befehl beisammen zu behalten,
was denn auch geschehen ist. Doch bittet sie denselben: Da sie jetzt eine
Verwalterin ihrer Tochter, Ehegemahlin des Herrn Wilhelm Freiherrn
zu Itogendorf des J ungern und der Herrschaft Hohenberg (bei Lilienfeld)
darin das berührte angwonlich Gelt begriffen sei, und ihr durch die Feinde
merklich grosser Schaden in der Herrschaft Hohenberg und Kreuspach beschehen,
so wolle der Landesfürst sie als elend Wittib hierin gnädig erhören
und der erwähnten jungen Konleute erlittenen Schaden in Ansehung ihrer
ersten und angehenden Wirthschaft in Gnaden bedenken und als ein milder
Fürst gnädigst geruhen, dass jenes Geld bei der Herrschaft Hohenberg verbleibe.
Datum Kreuspach am 8. Jänner 1530.
) Aus dem vidimirten Lehenbrief ddo. Wien am 10. Decembcr 1540 und der
von Frau Anna Witwe von llogcndorfim Jahre 1550 ausgefertigten Urkunde,
) Mladsi d. i. der Jüngere.