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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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Mattre  hdreditaire  d’  Autriche,  auquel  ilenfitdon,  en  consideratiou
  des  grands  etablissemens  qu'il  avoit  quittez  en  Allemagne.
Ces  lettres  porteut  Charge  au  donnataire  d’y  bätir  teile  fortcresse
qu’il  conviendra  pour  la  surete  des  habitans  et  des  navires  qui
y  aborderont,  permission  de  lever  Gabelles  sur  les  vaisseaux
etrangers,  exemption  de  toutes  sortes  d’  impöts,  pourla  communaute
des  lieux  et  pour  le  posscsseur  de  cette  terre  ,  hors  une  rente
domainiale  de  dix  mailles 1 )  d’or,  et  rhomraage  d’un  Faucon,  ä
chaque  mutation,  et  enfin,  faculte  de  donner  retraite  aux  Criminels,
  hors  ceux  de  Leze-Majeste”—Ce  Marquizat  est  ä  preseut
possede  par  le  Sr.  de  Louet  de  Marignane,  heritier  de  son  oncle  du
meine  nom,  Baron  de  Bormere,  eile  avoit  ete  dans  la  maison
de  Gondi  Rets,  en  1570.  Cf.  Etat  de  la  France  etc.  Par
Monsieur  le  Comte  de  B  ouleinvilliers,  a  Londres  1727.
Tom.  II,  461.
Auch  erhielt  Rogendorf,  nach  Barthold  S.  49,  sieben  silberne
Lilien  im  h  imme  1  bI  a  uen  Felde  in  sein  Wappen  und  später
den  Orden  des  heil.  Michael.  Seine  Medaille 3 },  die  das  k.  Münzcabinet ­
  in  München  verwahrt,  führt  in  dem  längsgetheilten  Herzschilde ­
  zur  Rechten  diese  Lilien  und  zur  Linken  einen  einköpfigen ­
  Adler.  Dass  diese  Medaille  (leider  ohne  Angabe  des  Jahres}
in  Frankreich  gemacht  wurde,  bestätigt  die  ganze  Arbeit  und  noch
mehr  die  Umschrift  auf  der  Vorderseite:  XPOFLE.DE.ROGENDORFF ­
  .  MARQVIS  .  DES.ISLES.  DOR.  Unter  dem  Wappen
ruht  ein  vorwärts  schauender  Löwe,  was  vielleicht  bedeuten
solt,  dass  er  hier  ruhe,  bis  er  gute  Gelegenheit  fände,  voll  Löwenmuthes
  gegen  seine  Feinde  zu  erstehen.  Er  nennt  sich  auf  der
Rückseite  noch  Erblandhofmeister:  X F  COTE - DE  .ROGEDORFF.
GRTD.  M b  (Maitre)  IIEREDITAIRE.  DOSTRICIIE;  das  Feld
zeigt  drei  Granaten  mit  den  Worten:  TANT.  A.  SOVFFERT
ROGENDORFF.
Als  Graf  von  Rogendorf  später  für  die  Guisen  in  Deutschland
warb,  hiess  es,  er  habe  in  Ungarn  Grenzfestungen  dem  Erbfeinde

x )  Maille  war  eine  kleine  Münze  in  Frankreich,  angeblich  der  SV.  Theil  eines
Sou.
2 )  Abgebildcl  in  meinem  Medaillen-Werke  I,  Tab.  XIII,  Nr.  03  und  beschrieben
S.  225.
            
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