schaik in Oesterreich sei., gegen Andreen Tonrädl einen Abschied
mit und neben weil. Herrn Hannsen von Puechheim zu Horn
Kindern als Nebenbürgen verloren. Auch hat derselbe v. Eitzing
sich mit Herrn Wolf hart en von Strein, des Grafen wegen, jenen
Kindern auf Georgi 1756 % Gulden Zins 10 Procent zu zahlen
verschrieben und ist diesem v. Strein für diese, den Kindern v.
Rogendorf gebührende Summe Gegenbürge geworden, und hat
sie zur Verhütung des Ansatzes allein auf sich genommen, worüber
ihn Alexander Martin, des Grafen damaliger Gewaltträger, wieder
auf die vorjährige und heurige Wein- und Getreidefechsung versichert
hatte.
Item Herrn Jacoben von der Dürr hatte der Graf auf St.
Georgentag an Hauptsumme und Interessen 11,000 Gulden zu
zahlen; Bürgen sind: Graf Julius vou Hardegg, Christoff Freiherr
von Eitzing, Herr Wenzel von Meseritsch, Herr Hanns von Weisspriach
und Erasmus Teufl. Item Herrn Bernharten Turzo 1 )
auf künftigen St. Georgen-Tag zu bezahlen, Hauptsumma 6000
Gulden rheinisch, Zins 10 Procent; Bürgen: Herr Sigmund von
Ebersdorf und Herr Oswald Freiherr von Eitzing.
Item Herrn Wo lf e n v. Strein täglich zu bezahlen Hauptsumme
1000 Gulden, Zins 10 Procent, um welche die Frau Wittib
von Rogendorf neben dem Grafen sich verobligirt hat. Item Hannsen
Pildhauer auf künftigen St. Georgentag zu bezahlen die
Hauptsumme 3000 fl., Zins 10 Procent; Bürgen : Herr Hanns von
Liechtenstein und Herr Oswald Freiherr von Eitzing. Item Mangen
von Egg auf St. Georgi zu bezahlen, die Hauptsumme 200011.,
Zins 10 Procent. Item Loren zen Saurer täglich zu bezahlen
740 Gulden. So machen auch die H ö c h en fehl er is che n Gerhabcn
eine Forderung an Grafen Christoph, die sich auf 2000
Gulden belaufen mag. Desgleichen Barthelmä von der Kampp,
Seidensticker und Hofkramer zu Wien, 1600 Thaler, so Augustin
Haiderhofer (vergleiche S. 570} von ihm entlehnt
hat. (Diese Schuldposten machen zusammen 53,876 */, fl. und
1600 Thaler.)
’) Bernhard Turzo Freiherr zu Grafeneck, das er schon 1544 besessen,
wurde 1550 in den n. österr. Herrnstand eingeführt. Diese Österr. Linie ist
mit Bernhard dem Jüngern 1590 erloschen.