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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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an  Dietrich  von  Hartitsch  gegen  empfangenen  darauf  gehabten  Pfandsehilling
  ab.  (Vgl.  Wissgri  11  IV.,  190)  vergl.  oben  S.  555).
Dabei  liegen  zwei,  R’s  Dienstgeld  betreffende  Auszüge:  Es
bezeugt  nämlich  nach  einer  Beilage  ddo.  Wien  am  10.  Februar
1531,  der  kön.  Feldzahlmeister  Veit  von  Waldenburg,  a)  dass
er  von  Wilhelm  Freiherrn  von  Rogendorf,  k.  Oberslhofmeister
und  Feldhauptmann  in  Ungarn,  auf  Unterhaltung  und  Bezahlung
des  k.  Kriegs  Volkes,  das  der  Zeit  daselbst  gegen  die  Türken,
und  vor  Ofen  gebraucht  worden,  8587  Gulden  59  kr.  und  2  Pfennige ­
  rheinisch  empfangen  habe  und  Sr.  Majestät  besagte
Summe  zu  zahlen  schuldig  sei;  b)  dass  nach  abgeschlossener
Abrechnung  mit  Wilhelm  v.  Rogendorf  Se.  Majestät  demselben
wegen  Monatsoldes  für  32  geriiste  Pferde,  jedes  zu  10  fl.  =  320fl.
rheinisch,  für  20  Trabanten,  jeder  monatlich  zu  811.  =  160  Gulden, ­
  dann  auf  3  Wagen,  jeder  20  =  60fl.,  endlich  auf  Tafelgeld,
300  Gulden  *),  zusammen  monatlich  840  Gulden  rheinisch,  was
vom  15.  September  1530  bis  1.  März  1531  (den  so  lange  —
5  Monate  17  Tage—hat  R.  gedient),  an  Totalbesoldung  4676  fl.
rheinisch  macht,  schulde;  daran  habe  R.  von  Veit  2488fl.  27kr.
rheinisch  erhalten  und  somit  schulde  Se.  Majestät  jenem  seiner
Dienste  halber  noch  als  Rest  2187fl.33kr.  rheinisch.  (H.  u.St.  A.)
So  nehmen  des  Königs  oberster  Feldzahlmeister,  der  vorgenannte ­
  Veit  von  Waldenburg,  Marcus  Beck  von  Leopoldsdorf,
Ritter  und  Doctor,  k.  Rath  und  Vicedom  in  Oesterreich  unter  der
Enns,  Christoph  Rösch,  Wilhelm’s  von  Rogendorf  Hofmeister,  und
Jobst  Lilgenberger  im  nämlichen  Jahre  aus  Noth  dürft  von  Zynin
von  Baar  Geld  als  für  ihre  eigenen  Schulden  auf  und  verschrieben
sich  dafür.  Laut  einer  Rechuung  von  1531  gab  von  Rogendorf  zu
Pressburg  sein  Silber  im  Werthe  von  574  fl.  45  kr.  dem  dortigen
Münzmeister  Hanns  Haller  zum  münzen.  (H.  Arch.  des  Finanzministeriums). ­


*)  Auch  nach  dem  Hofgedenkbuch  vom  Jahre  1530,  S.  246,  ernannte  in  diesem
Jahre  König  Ferdinand  unsern  R.  zum  obersten  Feldhauptmann
zur  Eroberung  des  Königreiches  Hungarn,  und  bestimmte  zu  seinem  Staate
32  gerüstete  Pferde,  für  jedes  monatlich  10  11.;  dann  20  Trabanten,  jedem
desMonats  8  fl.,  drei  Reisewagen,  dann  auf  Tafelgelder  300  Gulden.  Im  selben
Jahre  wurden  R.  400  knechtisch  (sic)  lange  Spiesse  durch  den  Salzamtmann
zu  Gmunden  zugestellt.
            
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