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obgenannte Aemter, Rechte nebst dem landesfürstlichen Schlosse
Persenbeug, das Georg Burghardt pflegweise inne hat.
Des Grafen von Ortenburg Pfandrevers ist vom 1. September
1532. Das k. k. Haus-, Hof- und Staats-Archiv verwahrt noch
einige, theils von Wilhelm Freiherrn v. Rogendorf, theils vom
römischen Könige wegen Einersdorf ausgestellte Briefe, als:
a) einen Quittbrief ddo. Linz am 27. Februar 1533 von Wilhelm
v. R. Obersthofmeister, auf den K. Ferdinand um 5775 fl. 32 kr.
2Pfenn., um welche er auf den Aemtern zu Emersdorf und imlsperthal
versichert gewesen; 5) einen Quittbrief ddo.Linz am 8. März
1533 von demselben auf den König um 425 fl. Zinsgeld von
8500 fl. de anno 1531; cj einen Schuldbrief ddo. Wien vom
18.Nov. 1533 vom König auf v. Rogendorf um die zu jetzigem Aufbruch
dargeliehenen 5000 Gulden; d) einen Pfandbrief ddo. Wien
1. Jänner 1536 vom K. Ferdinand auf seinen Obersthofmeister
v. R. um die dem Grafen Gabriel v. Ortenburg für 26,323 (sic) 11.
25 kr. abgelösten Aemter zu Emersdorf, das Schloss Windberg
(sic) sammt dem Freigerichte im Isperthale und das
Schloss Persenbeug. Freiherr v. R. stellt ddo. Wien vom
3. Jänner 1536 den diesfälligen Pfandrevers aus; e) Freiherr v.
Rogendorf, dem diese Aemter etc. lebenslang unabgelöst am
1. Jänner 1536 überlassen wurden, vergönnte dem Bernhart
Schintl, königlichem Vorschneider, und seinen Erben die Ablösung
um 26,223 fl. (sic) 25% kr., nach dem Pfandbriefe des Königs
ddo. Pragim Schloss am24. Dec. 1537; Schintl’s Pfandrevers
ist ddo. Wien am 26. Dec. desselben Jahres (vgl. Reil S. 182);
dann/ 7 ) einen Versicherungsbrief ddo. Wien am 12. Jänner 1537 vom
K. Ferdinand auf Wilhelm v. R. ihn zur Abtretung der Herrschaft
Persenbeug vor Vergütung eines Baugeldes per 148 fl. 7 Schill.
21 Den. nicht zu verhalten. Im Jahre 1537 kaufte er den sogenannten
O tt er h 0 f, den er mit Persenbeug vereinigte. Später trat er Per,
senbeug und Wimberg, auch die Aemter zu Emersdorf wieder ab.
I111 Jahre 1530 verkaufte er das Dorf Hernals bei Wien an
die Gebrüder Geyer von Osterburg , und erhielt von König Ferdinand
nach dem Pfandbriefe ddo. Augsburg am 10. September 1530
das Schloss Agstein mitsammt der Mauth und allen Obrigkeiten,
Nutzungen und Zugehörungen, wie sie vordem Albrecht v. Wolfstein
Freiherr zu Obern-Sultzburg, kön. Rath, inne gehabt hat