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Niederösterreich auf lebenslang zu geben (H. u. St. Arch.). Iin
J. 1537 übergab er die Pfandschaft dieses Ungeldes seinem Bruder
Wolfgang, (vergl. S. 539). Kaiser Karl V. gibt laut Lehenbriefes
ddo. Worms 1. December 1520, dem Veit von Zelking die von
seinem lieben getreuen Wilhelm Freiherrn zu Uogendorf und
Mollenburg, seinem Rathe und Statt halte r in Friesland, aufgesandte
und Veiten verkaufte Veste Almegk sammt Zugehör,
wie sie früher weiland JesseSax innegehabt hatte (II. u. St. Arch.).
Wilhelm Freiherr von Rogendorf stellt ddo. Worms am 18. April
1521 an den Kaiser den diesfälligen Aufsandbrief um die Veste
Almegk (im Traunkreise) sammt Zugehör aus, in dem er sagt,
dass er Almegk und Zugehör, so er von Sr. kaiserlichen Majestät
zu Lehen trage, und seinem Schwager Veit von Zelking in einem
aufrichtigen Kauf zugestellt habe, und unter,thänigst bittet, sie
genanntem Veit von Zelking gnädiglich zu reichen und zu leihen.
Auffallend ist es, dass nicht Veit von Zelking sondern Wilhelm v.
R. im J. 1522 die Veste Almegk an Hannsen Vorster, Wolfgang
Pinter, Sebastian Theuerwanger und Benigna Grasstein ') übergibt
die in demselben Jahre von Erzherzog Ferdinand damit belelmt
wurden. Im Jahre 1521 verkauft er nach Nr. 251 derBrünner Regesten
S y m af eld, d. i. Simonsfeld bei Ernstbrunn. — Derselbe Erzherzog
belehnt laut Lehenbriefes ddo. Graz am 16. October 1521
ihn für sich selbst und als Lehenträger seiner Brüder Wolfgang
und Georg mit dem Schlosse Böckstall, jetzt Rogendorf
genannt, mit allen Zugehörungen und andern ererbten Lebengütern.
Im Jahre 1529 trat Wilhelm, kaiserlicher wie auch königlicher
Rath, die Herrschaft St. Pölten, die er am 2. Mai 1515
um 6000 fl. rheinisch pflegeweise an sich gebracht hatte, an Wolfgang
Graswein zum Weyer, K. Ferdinand’s Rath und Kämmerer,
gegen Empfang seines darauf gehabten Pfandschillings ab, dessen
Pfandrevers 3 ) ist zu Linz am 16. Mai 1529 ausgefertigt.
Im Jahre 1530 ernannte K. Karl Balthasar Merkel, Bischof
zu Konstanz und Reichsvicekanzler, und Wilhelmen Freiherrn zu
‘) Wohl richtiger Graswein; Benigna geh. von Siegerftorf war die Gemahlin
Leonhard’» von Graswein. Vgl. Wissgrill III. 376,
2 ) Pergament-Urkunde im H. u. St. Arch. mit Wolfgang’s (f 1536 in Wien)
eigenhändiger Unterschrift und dessen schönem Siegel in grünem Wachs mit
dem Prädicate: „BOtli 10et)er.”
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