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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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Sohne  Christoph  und  Georgen  Freiherrn  von  Rogendorf ­
  besprochen  und  beleuchtet  haben,  bis  auf  den  heutigen
Grafen  ununterbrochen  fortführen  wollen;  c)  Potentiana,  wie
sie  auch  bei  Baron  von  Hoheneck  III.  258  genannt  wird,  zweite
Gemahlinn  Johann  Hofmann’s  Freiherrn  zu  Griinbüchel  und
Strechau,  Kaiser  Ferdinand’s  Schatzmeisters  etc. 1 )  verzichtet
nach  Nr.  76  im  J.  1535  auf  alles  Rogendorfische  Erbe.  Nach  dem
Zeugnisse  des  von  Rogendorfischen  Stammbuches  (Manuscript)
hiess  sie,  wie  Wissgrill  IV.  365  sagt,  Clara;  vielleicht
hatte  sie  beide  Namen.  Auch  dessen  erste  Gemahlinn  hiess  nach
Wissgrill  Potentiana.  Auffallend  ist  es,  dass  v.  Hoffmann’s
beide  Gemahlinnen  und  beide  Schwiegerväter  (der  erste  Wolfgang ­
  von  Oberburg)  gleiche  Taufnamen  führten;  d)  Maria  Salome, ­
  ehelichte  1532,  Wilhelm  Herrn  v.  Chuenring  in  Seefeld ­
  und  Schweinbart  (Nr.  270).  Sie  starb  frühe  und  ihr  Gemahl
ehelichte  dann  Sibylla,  Tochter  Raimund’s  v.  Fugger,  und  starb
kinderlos  im  October  1541.  —  Töchter  der  zweiten  oder  dritten
Ehe  sind:  e)  Margaretha,  die  sich  nach  Nr.  277  im  Jahre
1546  mit  Sigmund  Grafen  von  Lodron  vermählte  (vgl.  Hübner ­
  IH.  813  und  966).  f)  Polyxena,  nach  Hübner  III.  966,
Gemahlinn  Michael  Ludwigs  Herrn  von  Pue  chheim.  Sie  erhielt
an  väterlichem  und  mütterlichem  Erbtheil  10,000  Gulden  rheinisch,
zu  60krn.  den  Gulden  gerechnet.  Sie  stellte  ihrem  Vetter  und  Gerhaben
  Grafen  Christoph  zu  Rogendorf  einen  Verzichtbrief  aus,
worin  erklärt  wird,  dass  sie  nach  Abzug  von  500  fl.  abgefertigt
sei.  Zeugen:  Hanns  Gaudenz  von  Modrutsch  (d.  i.  Madrnz  aus
Trient)  kaiserl.  Rath  und  Cammerer,  Sigmund  Freiherr  zu
Herbenstein,  und  Herr  Marcus  Reck  von  Leopoldsdorf,  niederösterreichischer
  Kanzler.
D.  Georg,  nach  S.533  Kaspars  jüngster  Sohn,  suchte  wie
sein  Vater  und  seine  Brüder  sein  Besitztlium  zu  vermehren.  Im  Jahre
1512  kaufte  er  von  seinen  beiden  Brüdern  mehrere  Lehen  (Nr.  42);
1513  wurden  er  und  Hartmann  von  Liechtenstein  von  Wiguleius,
Bischof  zu  Passau,  mit  den  Ebersdorfer  Lehen  belehnt  (Nr.  43
und  157);  im  folgenden  Jahre  wurden  ihm  die  Stelzenberger  Güter

*)  Ueber  den  Freiherrn  von  Hoffmann  und  sein  Geschlecht,  siehe  Wissgrill ­
  IV.  363  ff;  meine  Medaillen  I.  203  ff.
            
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