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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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her  1497  den  Traid-  und  Weinzehent  zu  Pastorf  bei  Mistelbach ­
  österreichischer  Lehenschaft,  nebst  andern  freieigenen  Gütern ­
  und  Zebenten,  und  Kaiser  Maximilian  stellt  den  diesfiilligen,
den  Pastorfer  Zehent  betreffenden  Lehenbrief  am  16.  November
1497  auf  Kaspar  von  Rogendorf  aus.  —  Wolfgang  Ochsenpeck
und  seine  Hausfrau  Dorothea  verkaufen  am  8.  October  1504,
au  von  Rogendorf  und  seine  Erben  ihr  lediges  unverkümmertes
Gut  zu  Pastorf  mit  Zugehör,  bestehend  in  mehreren  Gülten
und  Zehnten  (auf  Pergament  im  11.  u.  St.  Arch.).  —  Am  23.  März
1498  stellt  derselbe  Landesfürst  einen  Lehenbrief  auf  Kaspar
von  Rogcndorf  aus,  um  das  demselben  von  Leopold  Neydeckher
  verkaufte  Dorf  Spielberg  sammt  den  Dörfern  im  Spielbergergerichte ­
  und  im  Antschauer  Gebiete,  die  gen  Obritzberg
(im  Viertel  ob  dem  Wienerwalde)  gehört  haben.  (II.  u.  St.
Arch.).  —  DerJMelker  Abt  Johann  belehnt  im  Jahre  1498  ihn  mit
dem  Schlosse  Gundersclorf  (Nr.  34)  '):  dann  empfing
Kaspar  ddo.  Melk  5.  September  1505  auf  Söhne  und  Töchter
das  Geschloss  zu  Gunderstorf  zu  Lehen.  (Hu  eher  p.  160.)
Abt  Johann  bestätigt  1507  Kaspar 1  s  vier  Söhnen  den  Lehensbesitz ­
  dieses  Schlosses  (Nr.  39).  —  Im  nämlichen  Jahre  1498
kaufte  er  nach  Nr.  33  von  Joachim  Scholz  einen  Weingarten ­
  zu  Pupperskirchen,  dann  auch  von  Benedict  von  Ebersdorf ­
  dessen  Hof  zu  Herrn  als  bei  Wien  (Nr.  32);  am
4.  December  1498  fertigt  Kaiser  Maximilian  auf  Kaspar  v.
Rogendorf,  seinen  Rath  und  Pfleger  zu  Tiernstein,  wozu
ihn  dieser  nach  Nr.  29  im  Jahre  1496  ernannt  hatte,  einen
Lehenbrief  aus  um  einige,  besonders  zum  Gerungs,  zum  Sitz
genannt,  zu  Grünbach,  theils  zur  Herrschaft  Wcitra  gehörige,
theils  von  denen  von  Walsee  und  Pottendorf  an  weiland  Kaiser ­
  Friedrich  gekommene  Lehen,  (H.  u.  St.  Arch.).  —  Unweit
Pöckstall  ist  der  Markt  Merten  borg  (St.  Martinsberg)  gelegen, ­
  der  dem  Stifte  Kremsmünster  über  vierthalb  Jahrhunderte
unterlhäuig  war.  Konrad  Hölzler,  Bürgermeister  zu  Wien  und
sein  Bruder,  die  gemeinsam  die  Herrschaft  Pöckstall  besassen,
erkühnten  sich  1450  die  Gottesleute  inner-  und  ausserhalb  des
Marktes  von  ihrem  Pöckstall  aus  zu  bevoglen,  willkürlich  zu

Austria  ex  Archivis  Meliic.  edit.  Philib.  Hu  ober.  Lipsiae  1721  p.  157.  —
            
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