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s c h a ft s - V et'wesc r in der Steiermark *3. Sigmund Rogen dorfer
morlificirt ddo. Gratz am 20. August 1453, anstatt des Ilerru
Bertliold von Stubenberg, alle auf den Propst Andre und das Stift
Seckau lautenden Schuldbriefe, nachdem bei dreimaliger Vorladung
in offener Schranne keiner exhibirt worden ist (Pergam. Urk. im
H. u. St. A). — Ferner beauftragt Kaiser Friedrich III., ddo.
Wiener Neustadt am 29. December 1453, Ilannsen von Stubenberg,
Jörgen von Saurau, Leopold Aspach und Sigmund Rogendorfer,
seinen La nd es s c br eib er in Steyer, den St reit
zwischen Barbara, Heinrich’s des Enzersdorfer’s Hausfrau, und
Leutold von Stubenberg zu vertragen.
Sigmund liogendorfer, Verweser zu Grecz (sic), ladet
ddo. 14. Jänner 1455 Ilannsen, Lienhard und Benedict, die Gebrüder
Jiidl zu Voitspcrg, wegen ihres Streites mit Hanusen Law-11er
über die Mühle zu Kainach vor Gericht.
Sigmund wurde mit seinen Söhnen im Jahre 1400 von Ulrich
Grafen von Schaumburg belehnt, hatte nach Nr. 218 der Brünner
Urkunden Häuser in Marburg, für die Kaiser Friedrich im
Jahre 1461 einen Freiheitsbrief ausstellte.
Derselbe Sigmund, Verweser der Hauptmannschaft in Steyer,
verkauft am 27. December 1470 an Veit Hengfpacher, den Älteren,
mehrere Leute, Güter und Gülten 11m Veldkirchen 3 ). Ferner
verkauft er für sich und seine Erben ddo. Grätz am 23. Jänner
1472 an Ambros Lauterleppiseh ein Haus sarnmt Zugehör zu
Grätz, im äusseren Sack unter dem Burgberg gelegen, das ihm
(ohne Angabe der Summe) bezahlt ist. Er machte nach Nr. 4, im
Jahre 1471 sein Testament und starb angeblich 1472.
Dessen erste Gemahlinn Clara von Trackenburg starb
ohne Kinder; diezweite, Katharina von Rin d sch e id , deren
Eheconlract laut Nr. 1, im Jahre 1445 ausgestellt ist, gebar ihm:
1. Balthasar, dem und dessen Bruder Kaspar der Kaiser, im
Jahre 1480 mit rothem Wachs zu siegeln erlaubte (Nr. 11).
Am 4. November desselben Jahres wurden beide mit ihren ehelichen
Nachkommen in den nie de r ö s t e rr eich is c h en Her-')
Nach Caesar, Sigmundus Capitaneus Styriae, anno 1461. III. 510,
732, 844.
~) Mit Sigmund’s wohlerhallenein Siegel in grünem Wachs.