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Full text : Sitzungsberichte / Akademie der Wissenschaften in Wien, Philosophisch-Historische Klasse Sitzungsberichte der Philosophisch-Historischen Classe der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Wien, 7. Band, (Jahrgang 1851)

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Die  Verhältnisse  in  Konstantinopcl  von  dieser  Aussöhnung
bis  zu  Manuels  Thronbesteigung  bleiben  freilich  noch  immer  Zweifeln ­
  unterworfen,  die  ohne  Auffindung  neuer  Urkunden  schwerlich ­
  gelöst  werden  dürften.

Die  folgenden  Actenstücke  V—VIII.  beziehen  sich  auf  die  Geschichte ­
  des  Kaiserthums  Trapezunt  unter  den  Grosskomnenen.
In  der  Revolution  zu  Konstautiuopel,  durch  welche  Isaak  Angelos
auf  den  Thron  gelangte,  während  sie  Andronikos  Komnenos  und
seinem  ganzen  Hause  das  Leben  kostete,  wurden  die  beiden  letzten
und  jüngsten  Sprösslinge  der  berühmten  Herrscherfamilie  der
Komuenen,  Alexios  und  David  durch  die  Princessinn  Thamar  nach
Trapezunt  gerettet,  und  mit  ihnen  zugleich  floh  ein  Theil  des
reichen  und  mächtigen  Adels,  gegen  den  die  Aufständischen  eben
so  sehr  wütheten,  als  gegen  die  regierende  Familie,  in  eben  diese
entlegene  Stadt,  die  durch  Alexios  Komnenos  die  Metropole  eines
neuen,  von  Byzanz  unabhängigen  Reiches  wurde,  in  dem  sich  bald
alle  Erscheinungen  des  Verfalls,  die  den  Todeskampf  von  Byzanz
charakterisirten,  wiederholen  sollten.  Dieses  Reich  der  Grosskomnenen ­
  hat  in  Fallmerayer  seinen  Geschichtschreiber  gefunden,
der  theils  aus  ganz  neuen,  tlieils  aus  vor  ihm  nicht  gehörig  berücksichtigten ­
  Quellen  eine  vollständige  Darstellung  der  Geschichte
dieses  Staates  gegeben  hat,  deren  Richtigkeit  im  Wesentlichen
wohl  keinem  Zweifel  unterliegt,  im  Einzelnen  aber  noch  manche
Berichtigung  durch  Auffindung  neuer  Quellen  zulässt,  wozu  das
hier  Nachfolgende  als  kleiner  Beitrag  betrachtet  werden  mag.
Kaiser  Basilios  I.  von  Trapezunt  hatte  im  Jahre  1335  die
Bastard-Tochter  des  Kaisers  Andronikos  Paläologos  von  Konstantinopel, ­
  Irene  mit  Namen,  zur  Gemahlin  genommen,  zog  ihr
aber  bald  darauf  eine  Trapezuntinerin,  gleichfalls  Irene  geheissen, ­
  vor,  vertrieb  seine  rechtmässige  Gemahlin  aus  dem
l’alaste  und  liess  sich  am  8.  August  des  Jahres  1339  die  Trape-On

  ne  pourrait  clever  des  doutes  que  sur  le  temps  oü  il  faul  placer  cet
evenement.  Hammer,  Gesch.  des  osmanischen  Reiches  I.  102  f.  gibt  das
Jahr  1385.
            
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