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Die jälifllche Einberufung (1er auswärtigen Mitglieder zu Ende
Mai gab Ihrem Ausschüsse Veranlassung, am 27. v. Monats eineZusammentretung
seiner Mitglieder zu bewerkstelligen. In dieser
wurden folgende Beschlüsse gefasst. Erstens: Mit den Arbeiten
an den Scriptoren sei fortzufahren; zweitens: Die Textherstellung
der Aktenstücke nach den Beschlüssen der vorigen Sitzungen
bestmöglichst zu liefern, auf die Gefahr hin, später einmal ein
oder das andere in besserer Gestalt noch einmal wieder zu bringen;
drittens: Die Arbeit an Johannes de Segovia, welche wegen
Mangel eines Copisten bisher unterbleiben musste, sei nun, da sich
endlich ein neuer brauchbarer gefunden habe, sogleich zu beginnen,
und zwar um den Preis von 111. C. M. für das Blatt der Handschrift;
viertens: Wurde die Vollendung der Abschriften und des Nachvergleichs
aus der Basler Handschrift freudig zurKenntniss genommen
und Hr. Palacky nahm die nun verlässlichen Copien gleich
mit sich, um mit der Textherstellung ungesäumt zu beginnen. Die
Kosten dieser Abschriften sammt der Anfertigung einer Schrift-Nachbildung
belaufen sich auf 107 11. 30 kr. C. M., deren Ausbezahlung
aus dem bereits bewilligten Fonde unseres Ausschusses
genehmigt wurde; fünftens: Wurde beschlossen, auf die Bitte
Palacky’s, nach Heimsendung der Basler Handschrift A. I. 32 aus
derselben Bibliothek die sonstigen Sammlungen des Johannes de
Ilagusio, bestehend aus drei Folio-Bänden, hicher kommen zu
lassen, um auch diesen entnehmen zu können, was für unsere
Zwecke in ihnen enthalten sei. Ich wurde daher beauftragt, in diesem
Sinne mich an Sie, m. H., zu wenden ; s e ch s t e n s : Ein gleiches
Gesuch an Sie zu bringen um Erlangung und Benützung der
durch den Chorherrn Dr. Hartmann Z ei big Ihrem Ausschüsse bekannt
gegebenen, wie es scheint für unsere Zwecke vor Allem
wichtigen Handschrift Nr. 637 A. der Stifts-Bibliothek zu Klosterneuburg,
um mit Bewilligung des Stiftes und unter Haftung der
ClasseHrn. Palacky zur Benützung zugewendet zu werden; siebentens:
Den Berichterstatter Ihres Ausschusses zu beauftragen,
über die bisherige Thätigkeit desselben umständlichen Bericht an
dieClasse zu erstatten, und diesem Berichte endlich ach lens: Das
vom Chorherrn Dr, Hartmann Zeibig eingesandte Verzeichniss von
Klosterneuburger Handschriften als Beilage hinzuzugeben, da es
auch sonst manches für die Geschichte nicht Unwichtige enthalte.